Aserbaidschans D-8-Mitgliedschaft bestätigt
Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev hat die Mitgliedschaft seines Landes in der Organisation der Entwicklungsländer (D-8) bestätigt.
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Nach Angaben des aserbaidschanischen Präsidialamtes hat Präsident Ilham Aliyev das Dekret zur Bestätigung der Mitgliedschaft Aserbaidschans in der D-8-Organisation unterzeichnet.
Die Mitgliedschaft Aserbaidschans in der Organisation war bereits auf dem 11. D-8-Gipfeltreffen, das am 19. Dezember 2024 in der ägyptischen Hauptstadt Kairo stattfand, einstimmig angenommen worden.
WAS IST DIE D-8-ORGANISATION?
Die D-8-Organisation wurde am 15. Juni 1997 in Istanbul gegründet. Neben der Türkei gehören ihr Bangladesch, Ägypten, Indonesien, der Iran, Malaysia, Nigeria, Pakistan und Aserbaidschan an; das Sekretariat der Organisation befindet sich in Istanbul.
Die D-8-Staaten, deren Mitglieder allesamt auch der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) angehören, haben eine Gesamtbevölkerung von rund 1,2 Milliarden Menschen. Das gesamte Außenhandelsvolumen der D-8 übersteigt 2,3 Billionen US-Dollar und macht etwa 5 Prozent des Welthandels aus.
Das Ziel der D-8 wird wie folgt definiert: „Die Position der Entwicklungsländer in der Weltwirtschaft zu verbessern, ihre Handelsbeziehungen zu diversifizieren, neue Möglichkeiten für die Mitgliedsländer im Handelsbereich zu schaffen und ihre Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf internationaler Ebene zu stärken.“
Die Haupttätigkeitsfelder der Organisation umfassen Handel, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Industrie, Energie sowie Verkehr und Konnektivität; zudem werden Arbeiten in den Bereichen Gesundheit und Tourismus fortgesetzt.