Asylregelung aus den USA

Eine neue Regelung in den USA, die vorsieht, dass Asylanträge und Anträge auf Schutz vor Abschiebung aufgrund einer „Gefährdung der nationalen Sicherheit durch bestimmte Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit“ abgelehnt werden können, tritt morgen in Kraft.

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Die US-Einwanderungsbehörde (USCIS) hat bekannt gegeben, dass ab morgen eine neue Regelung für Asylanträge und Anträge auf Schutz vor Abschiebung in Kraft tritt. Demnach können Anträge von Personen mit der Begründung abgelehnt werden, dass sie aufgrund „bestimmter Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit eine Bedrohung für die Sicherheit der USA darstellen“.

ERSTMALS 2020 ZUR SPRACHE GEKOMMEN

Es wurde darauf hingewiesen, dass die betreffende Regelung erstmals im Jahr 2020 veröffentlicht, ihr Inkrafttreten jedoch aus verschiedenen Gründen bis heute verschoben wurde. Die aktualisierte endgültige Entscheidung wurde im Federal Register veröffentlicht und wird in dieser Form umgesetzt.

ASYLANTRAEGE UND SCHUTZ VOR ABSCHIEBUNG BETROFFEN

Im Rahmen der aktualisierten Regelung wurde der Weg dafür geebnet, Asylanträge und Anträge auf Schutz vor Abschiebung abzulehnen, wenn die Antragsteller aufgrund bestimmter Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit als Bedrohung für die Sicherheit der USA eingestuft werden.

ERINNERUNG AN DIE ENTSCHEIDUNG ZU HOCHRISIKOLAENDERN

Nach dem Angriff auf zwei Nationalgardisten in der Nähe des Weißen Hauses am 26. November hatte die Trump-Regierung am 2. Dezember alle Asylanträge und Anträge auf Einwanderungshilfe von Personen aus 19 Ländern, die als „Hochrisikoländer“ eingestuft sind, ausgesetzt.

AENDERUNGEN AUCH BEI ARBEITSGENEHMIGUNGEN

In einer weiteren Erklärung der USCIS wurde bekannt gegeben, dass ab dem 5. Dezember die Gültigkeitsdauer von Arbeitserlaubnissen für Asylsuchende in den USA von 5 Jahren auf 18 Monate verkürzt wird.