Aufruf an Jugendliche im Iran: 'Bildet Menschenketten um Kraftwerke'
Der Iran hat beschlossen, zum Schutz seiner Kraftwerke 'Menschenketten' zu bilden.
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'JUGENDLICHE, SPORTLER, KÜNSTLER...'
Der Iran startet eine soziale Bewegung zum Schutz seiner Kraftwerke. Ali Reza Rahimi, Generalsekretär des Hohen Rates für Jugend und Sport im Iran, rief in einer im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Videobotschaft Jugendliche, Sportler, Künstler und das universitäre Umfeld dazu auf, sich um die Kraftwerke zu versammeln. Rahimi lud die Teilnehmer für Dienstag um 14.00 Uhr zu diesem Treffen ein und erklärte: „Diese Anlagen sind unser nationales Vermögen und gehören der Zukunft des Iran. Sie müssen unabhängig von politischen Ansichten geschützt werden.“
Derartige zivile Schutzinitiativen der Teheraner Regierung wurden in Zeiten angespannter Beziehungen zum Westen bereits früher rund um Atomanlagen durchgeführt. Nun wird ein ähnlicher Ansatz auf Kraftwerke angewandt.
'MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN BESTEHEN WEITER'
Während bei den direkten Verhandlungen mit den USA keine Fortschritte erzielt werden konnten, geht der Kontaktverkehr über Vermittlerländer weiter. Eine iranische Quelle, die sich gegenüber CNN äußerte, erklärte, dass Teheran entschlossen sei, den Krieg zu beenden, dass es jedoch nicht möglich sei, diesen Prozess nach der von Trump festgelegten Methode und dem Zeitplan fortzusetzen. Laut dieser Quelle wurde die offizielle Antwort des Iran auf einen Waffenstillstand über Pakistan übermittelt und wird derzeit auf Regierungsebene geprüft.
Es wird berichtet, dass der 10-Punkte-Vorschlag des Iran wichtige Forderungen enthält, wie die Beendigung regionaler Konflikte, die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt in der Straße von Hormus, die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen und den Wiederaufbauprozess nach dem Krieg.
Während mit Spannung erwartet wird, welche Entscheidung US-Präsident Trump wenige Stunden vor Ablauf der Frist treffen wird, wurde in einigen in Israel veröffentlichten Medienberichten betont, dass die Ziele der USA und Israels in der Region noch nicht vollständig erreicht seien und der militärische Druck aufrechterhalten werde.
Trotz der Bemühungen der Vermittler bestehen weiterhin gravierende Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Seiten, während sowohl militärische Aktivitäten als auch diplomatische Initiativen die Unruhe in der Region verstärken.