Aufsehenerregende Ekrem-İmamoğlu-Analyse der Financial Times! 'Auf seinem Schreibtisch liegen sowohl die Nutuk als auch der Koran'
Die in Großbritannien ansässige Zeitung Financial Times hat eine Analyse über Ekrem İmamoğlu veröffentlicht, der bei den Kommunalwahlen am 31. März erneut zum Bürgermeister von Istanbul (İBB) gewählt wurde.
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Die Türkei hat die Kommunalwahlen vom 31. März hinter sich gelassen. Die Wahlen, bei denen die CHP nach 47 Jahren landesweit wieder zur stärksten Partei wurde und die AKP zum ersten Mal seit 22 Jahren eine Niederlage einstecken musste, fanden auch in der Weltpresse ein breites Echo.
Die Momente, in denen Ekrem İmamoğlu, der am 31. März erneut zum Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung (İBB) gewählt wurde, betete, erregten die Aufmerksamkeit der in Großbritannien ansässigen Zeitung Financial Times.
In einem bemerkenswerten Bericht über İmamoğlu betonte die FT, dass er für die Opposition in der Türkei von entscheidender Bedeutung sei. Über İmamoğlu hieß es, er sei "charismatisch und ein eher gemäßigter Gläubiger".
"AUF SEINEM SCHREIBTISCH LIEGEN SOWOHL DIE NUTUK ALS AUCH DER KORAN"
In dem Bericht wurde zudem dargelegt, dass dieses Wesen İmamoğlus es ihm ermögliche, auch Stimmen außerhalb der auf laizistischer Ideologie basierenden CHP zu gewinnen. In Anlehnung an İmamoğlus Aussage gegenüber der Financial Times: "Ich möchte wirklich, dass die Republik Türkei in einer laizistischen Ordnung, einer demokratischen Ordnung und mit dieser Vielfalt über Jahrhunderte hinweg Bestand hat", schrieb die Zeitung über ihn: "Auf seinem Schreibtisch liegen sowohl die Nutuk, eine bedeutende Rede Atatürks, als auch der Koran."
İMAMOĞLU IST ERDOĞANS GRÖSSTER RIVALER
In dem Bericht wird der 52-jährige İmamoğlu nach seinem Sieg bei den letzten Wahlen als der größte Rivale des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bezeichnet.
İmamoğlu ist der größte Rivale des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan