Ausnahmezustand in 3 Regionen Perus ausgerufen: Waldbrände breiten sich aus

In Peru haben sich Waldbrände auf drei verschiedene Regionen ausgeweitet. Aufgrund der außer Kontrolle geratenen Brände hat die Zentralregierung in diesen drei Regionen den Ausnahmezustand verhängt.

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Die peruanische Präsidentin Dina Boluarte hat den Ausnahmezustand für drei Regionen angekündigt, die von den Waldbränden betroffen sind, bei denen bisher 16 Menschen ums Leben gekommen sind.

Präsidentin Boluarte erinnerte in ihrer Erklärung daran, dass die Waldbrände in den Regionen San Martin, Ucayali und Amazonas bereits seit Juli andauern.

Boluarte erklärte, dass in diesen Regionen der Ausnahmezustand verhängt wurde.

KAMPF GEGEN 150 GLEICHZEITIGE WALDBRÄNDE

Boluarte merkte an, dass in San Martin, Ucayali und Amazonas mehr als 230 Waldbrände ausgebrochen seien und etwa 80 Prozent davon unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die Behörden teilten mit, dass derzeit noch an der Eindämmung von 150 Bränden gearbeitet werde.

Boluarte wies darauf hin, dass die große Mehrheit der Brände durch menschliche Aktivitäten verursacht wurde, und forderte die Landwirte auf, das Verbrennen von Stoppelfeldern einzustellen.

Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes sind seit Juli 16 Menschen durch die Brände ums Leben gekommen, 140 Personen wurden verletzt und mehr als 5.000 Hektar Land wurden zerstört.