Ausnahmezustand verhängt: Razzia gegen Bandenmitglieder in Ecuador! Hunderte Personen festgenommen
Im südamerikanischen Land Ecuador wurden bei Operationen gegen Bandenmitglieder 329 Personen festgenommen.
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Der Chef des Gemeinsamen Kommandos der ecuadorianischen Streitkräfte, Jaime Vela, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass bei landesweiten Operationen 329 Bandenmitglieder festgenommen wurden und 5 Bandenmitglieder getötet wurden.
2 POLIZISTEN VERSTORBEN
Vela erklärte, dass bei den Einsätzen 2 Polizisten ihr Leben verloren hätten und ein weiterer Polizist schwer verletzt worden sei. Zudem teilte er mit, dass sich in 5 Gefängnissen, in denen Meutereien ausgebrochen waren, weiterhin 139 Gefängniswärter als Geiseln befinden.
Vela sagte, dass 41 von Bandenmitgliedern gewaltsam festgehaltene Sicherheitskräfte befreit wurden und 28 aus dem Gefängnis geflohene Häftlinge wieder gefasst werden konnten.
Vela betonte, dass die Priorität der Operationen auf den Banden "Tiguerones", "Los Lobos" und "Los Choneros" liege, und merkte an, dass in den letzten 2 Tagen 61 Waffen beschlagnahmt wurden.
In Bezug auf den aus dem Gefängnis geflohenen Bandenchef Adolfo Macias Salazar, bekannt als "Fito", sagte Vela: "Wir haben eine Spezialeinheit gegründet, um ihn zu fassen. Wir bitten das ecuadorianische Volk, uns zu vertrauen und geduldig zu sein."
Mitglieder organisierter Verbrecherbanden hatten am 8. Januar in 5 Gefängnissen Meutereien angezettelt und 139 Wärter als Geiseln genommen.
ÜBERFALL AUF TV-SENDER UND UNIVERSITÄT
Das Studio des Senders "TC Television" in der Stadt Guayaquil wurde gestern während einer Live-Übertragung von bewaffneten Personen gestürmt und die Mitarbeiter wurden als Geiseln genommen.
Gleichzeitig griffen bewaffnete Personen eine Universität in Guayaquil an und nahmen einige Studenten gewaltsam als Geiseln.
Als Ergebnis des Eingreifens der Sicherheitskräfte wurden 13 Personen, die den Live-Sender überfallen hatten, festgenommen und die Kontrolle an der Universität wiederhergestellt.
Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa hatte in seiner gestrigen Erklärung mitgeteilt, dass sie den "Zustand des bewaffneten internen Konflikts" ausgerufen hätten, und die Aussage getroffen: "Ich habe die Streitkräfte angewiesen, die Banden außer Gefecht zu setzen."
Durch Angriffe der Banden in verschiedenen Teilen der Stadt Guayaquil waren 10 Zivilisten ums Leben gekommen.
AUSNAHMEZUSTAND WAR VERHÄNGT WORDEN
Die ecuadorianische Regierung, die seit einiger Zeit mit einer Sicherheitskrise im ganzen Land zu kämpfen hat, hatte am 9. Januar einen 60-tägigen Ausnahmezustand verhängt, nachdem der Bandenchef Adolfo Macias Salazar, bekannt als "Fito", und einige weitere Häftlinge aus dem Gefängnis in der Provinz Guayas geflohen waren und es anschließend zu Bombenanschlägen auf Polizeifahrzeuge gekommen war.
Im Rahmen des Ausnahmezustands wurde eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23.00 und 05.00 Uhr angekündigt.
Nach der Entscheidung zum Ausnahmezustand hatten kriminelle Organisationen zahlreiche Polizisten entführt und Fahrzeuge in Brand gesteckt.
Andererseits war in den in den sozialen Medien geteilten Videos zu sehen, wie Polizisten, die von Bandenmitgliedern entführt worden waren und denen Waffen an den Kopf gehalten wurden, Präsident Noboa um Hilfe baten.