Austragungsort des NATO-Gipfels 2027 steht fest
Das Treffen des albanischen Ministerpräsidenten zur Bewertung des Jahres 2024 ist abgeschlossen. Ministerpräsident Rama beantwortete nach dem Treffen die Fragen der Pressevertreter. Rama gab bekannt, dass sie den NATO-Gipfel im Jahr 2027 ausrichten werden.
AA
Der albanische Ministerpräsident Edi Rama sprach bei einer Jahresabschlusskonferenz zu Pressevertretern. Neben vielen anderen Themen äußerte sich Rama auch zu den Gipfeltreffen und internationalen Konferenzen, die sein Land ausrichten wird.
Rama betonte, dass Albanien ein "international respektiertes und geschätztes Land" sei, und erinnerte daran, dass sein Land am 16. Mai 2025 den Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) ausrichten werde.
TIRANA WIRD NATO-GIPFEL AUSRICHTEN
Rama sagte: "Noch unglaublicher ist, dass wir 2027 in Tirana den NATO-Gipfel ausrichten werden. Wir haben bereits mit der Arbeit diesbezüglich mit der NATO begonnen."
Rama teilte mit, dass auch der US-Präsident am geplanten NATO-Gipfel in Albanien teilnehmen werde, und fügte hinzu: "Die Ankunft des US-Präsidenten und aller NATO-Staats- und Regierungschefs in Tirana ist gleichzeitig eine sehr klare Botschaft an alle über die neue politische Position Albaniens auf der internationalen Bühne. Wir sind ein kleines Land, wir haben ein bescheidenes Gewicht, aber heute werden wir mit mehr Respekt behandelt als je zuvor in unserer Geschichte."
TIKTOK VERBOTEN
Bezüglich der Entscheidung, die chinesische Social-Media-Plattform TikTok in Albanien für mindestens ein Jahr zu verbieten, sagte Rama: "Wir rücken nicht von unserer Entscheidung ab" und kündigte an, dass der Umsetzungsprozess des Verbots innerhalb von 6 bis 8 Wochen beginnen werde.
Rama verwies zudem auf eine landesweite Umfrage zu diesem Thema und fügte hinzu, dass die Entscheidung zum Verbot von mehr als 90 Prozent der Eltern unterstützt werde.
Die albanische Regierung hatte zuvor angekündigt, dass TikTok ab 2025 für mindestens ein Jahr im Land verboten sei, nachdem ein 14-jähriges Kind am 18. November nach einem Streit in den sozialen Medien von einem Gleichaltrigen getötet worden war, was landesweit für heftige Debatten gesorgt hatte.