Australien gewährt 5 Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft Asyl
Der australische Innenminister Tony Burke gab bekannt, dass fünf Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die sich für die Asien-Cup-Qualifikation im Land aufhielten, Asyl in Australien gewährt wurde.
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Aus Australien gibt es eine neue Erklärung zu den Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die sich für die Asien-Cup-Qualifikation im Land aufhielten. Der australische Innenminister Tony Burke kündigte an, dass einigen Spielerinnen des Teams Asyl in Australien gewährt wurde. Burke berichtete, dass die 5 Spielerinnen aus dem Mannschaftshotel in der australischen Region Gold Coast geflohen seien, sich an einem sicheren Ort versteckt hätten und ihre Asylanträge bei der australischen Regierung eingereicht hätten. Er erklärte: "Sie wurden von der australischen Polizei an einen sicheren Ort gebracht. Gestern Abend habe ich ihre Anträge auf humanitäre Visa genehmigt. Wir heißen sie in Australien willkommen. Sie sind hier sicher und sollen sich wie zu Hause fühlen."
Sie waren als Verräterinnen bezeichnet worden
Die Spielerinnen der iranischen Fußballnationalmannschaft waren vom iranischen Staatsfernsehen als "Verräterinnen" bezeichnet worden, weil sie vor dem Spiel gegen Südkorea am 2. März die Nationalhymne nicht mitgesungen hatten. Drei Tage später sang das Team vor dem zweiten Spiel gegen Australien die Nationalhymne und salutierte. Das Team schied später nach einer 2:0-Niederlage gegen die Philippinen aus dem Turnier aus. Die internationale Öffentlichkeit hatte Druck auf die australische Regierung ausgeübt, damit das Team nicht in den Iran zurückgeschickt wird, wo befürchtet wurde, dass ihnen eine schlechte Behandlung drohen könnte. Der stellvertretende australische Außen- und Handelsminister Matt Thistlethwaite hatte auf die Frage, ob den Spielerinnen Asyl gewährt werde, erklärt, dass die Regierung sich "aus Gründen der Vertraulichkeit nicht zu Einzelfällen äußern könne".
Trump hatte an Australien appelliert
Auch der US-Präsident Donald Trump hatte Australien dazu aufgerufen, der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft Asyl zu gewähren. Trump erklärte, er habe mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese über dieses Thema gesprochen und sagte: "Er kümmert sich ebenfalls darum. Die Situation der fünf Personen ist geklärt, die anderen sind auf dem Weg. Einige denken jedoch, dass sie zurückkehren müssen, weil sie sich um die Sicherheit ihrer Familien sorgen. Auf jeden Fall leistet der Premierminister bei dieser sehr heiklen Angelegenheit hervorragende Arbeit."