Ausweichende 'PKK'-Antwort des französischen Außenministeriums
Der Sprecher des französischen Außenministeriums, Christophe Lemoine, wich einer klaren Antwort auf die Frage aus: "Stuft Frankreich die PKK als Terrororganisation ein? Erkennen Sie an, dass die von Ihnen als SDF bezeichnete Gruppierung in Syrien Verbindungen zur PKK hat und deren Tarnorganisation ist?"
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Während der wöchentlichen Pressekonferenz des französischen Außenministeriums wurde dem Sprecher des Außenministeriums, Christophe Lemoine, eine Frage zur Präsenz der PKK/YPG in Syrien und zum Umgang Frankreichs mit diesen Elementen gestellt.
Der französische Sprecher antwortete auf die Frage: "Stuft Frankreich die PKK als Terrororganisation ein? Erkennen Sie an, dass die von Ihnen als SDF bezeichnete Gruppierung in Syrien Verbindungen zur PKK hat und deren Tarnorganisation ist? Wie lautet Ihre Antwort auf die Forderung dieser Struktur in Syrien nach französischem Militär, um sich gegen die Türkei zu positionieren?" wie folgt:
"Für uns ist es prinzipiell wichtig, dass die Gruppen, die derzeit auf syrischem Boden operieren, in den Übergangsprozess einbezogen werden. Soweit ich weiß, ist dies das, was zwischen den SDF-Kräften und den Behörden (der Regierung in Damaskus) angestrebt wird. Bezüglich der kurdischen Kräfte möchte ich Sie an die Worte von Präsident Macron erinnern. Wir sind uns unserer Schuld gegenüber den Syrischen Demokratischen Kräften und den Freiheitskämpfern bewusst. Sie standen uns in den schwierigen Jahren des Kampfes gegen den Terror zur Seite. Dies sind die Worte unseres Präsidenten."
Auf eine weitere Frage, in der um eine Klarstellung seiner Worte zur PKK gebeten wurde, wich Lemoine mit der Aussage "Ich werde mich nicht zur Natur der PKK äußern" einer klaren Antwort aus.
Lemoine, der während der Pressekonferenz auch auf regionale Entwicklungen einging, merkte an, dass Frankreich die Wahl eines neuen Präsidenten im Libanon begrüße, und wünschte, dass diese Wahl ein "Hoffnungsschimmer" für das libanesische Volk und die Verbündeten des Libanon sei.
Lemoine sagte, dass auf diese Wahl die Bildung einer starken Regierung folgen müsse, die das libanesische Volk vereinen werde.