Az TV: 'Armenien hat mit Kriegsvorbereitungen begonnen... Bereitet sich auf einen Überraschungsangriff vor'

Es wurde berichtet, dass armenische Soldaten am Morgen des 16. März um 9.45 Uhr das Feuer auf aserbaidschanische Stellungen eröffnet haben. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium bestätigte den Angriff und kündigte an, dass die Armee entlang der Grenzlinie in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Aserbaidschanische Medien behaupteten, der Angriff Armeniens deute auf 'Kriegsvorbereitungen' hin. Auf Bildern von der Grenze war zu sehen, wie armenische Stellungen befestigt wurden.

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Während die armenische Führung nach außen hin Signale der Friedensbereitschaft sendet, wird ihr vorgeworfen, aktiv Vorbereitungen für einen neuen Krieg gegen Aserbaidschan zu treffen. Nach dem Zusammenstoß am 16. März dokumentierten aserbaidschanische Medien die Aufrüstungsaktivitäten Armeniens entlang der Grenzlinie mit Bildmaterial.

Am Sonntag wurde bekannt gegeben, dass Einheiten der armenischen Streitkräfte von ihren Stellungen im Bezirk Gorus aus Positionen der aserbaidschanischen Armee unter Beschuss genommen haben. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium verurteilte den Angriff und argumentierte, dass Armenien die Spannungen an der Grenze vorsätzlich eskaliere. In den von aserbaidschanischen Medien veröffentlichten Aufnahmen war zu beobachten, wie armenische Stellungen befestigt wurden und Vorbereitungen für einen Angriff getroffen wurden.

Wie das aserbaidschanische Portal Caliber Az berichtet, hat die armenische Regierung bei einer Sitzung in der vergangenen Woche angekündigt, dass Reservisten im Zeitraum vom 1. April bis zum 13. Juni einberufen werden sollen. Die Dauer der militärischen Ausbildung sei auf 10 Wochen verlängert worden.

In einem Bericht des offiziellen aserbaidschanischen Staatssenders Az TV wurde behauptet, dass die 'Beobachtermission' der Europäischen Union (EU) in der Region die militärischen Vorbereitungen Armeniens indirekt unterstütze. Auf den von der Grenzlinie übertragenen Bildern wurde festgestellt, dass Armenien 10 neue militärische Stellungen an der aserbaidschanischen Grenze errichtet hat. Der Behauptung zufolge seien diese Stellungen nicht zur Verteidigung, sondern für Angriffszwecke konzipiert.

Es wurde behauptet, dass EU-Beobachter entlang der Grenze 'nachrichtendienstliche Tätigkeiten durchführen' und sensible Punkte identifizieren würden. Die aserbaidschanische Presse wies darauf hin, dass diese Aktivitäten die Neutralitätsprinzipien der Institution verletzen würden.

ARMENIEN RÜSTET AUF

Quellen wiesen darauf hin, dass Armenien seine Militärausgaben in den letzten zwei Jahren erheblich gesteigert habe. Armenien hat Waffenkäufe in Milliardenhöhe aus Frankreich und Indien getätigt.

Aserbaidschanische Medien gaben an, dass die aus Indien erworbenen Akash-Luftabwehrraketensysteme mit einer Reichweite von 25 km in der Lage seien, Kampfflugzeuge, unbemannte Luftfahrzeuge und Marschflugkörper abzuschießen. Frankreich unterstützte Armenien unterdessen mit CAESAR-Artilleriesystemen, Panzerabwehrraketen und Luftabwehrsystemen.

Caliber merkte an, dass die Brücke, die im Dorf Harkop in der armenischen Region Lori gebaut wurde, mit Unterstützung Griechenlands kurz vor der Fertigstellung stehe. Experten unterstrichen, dass diese Brücke ein wichtiger logistischer Punkt sei, der den schnellen Transport von Truppen und Militärfahrzeugen in das Grenzgebiet ermöglichen werde. Aserbaidschanischen Medien zufolge dienen diese Vorbereitungen dazu, ein Szenario für einen Überraschungsangriff zu erleichtern.