„Ballon“-Krise zwischen Nord- und Südkorea hält an
Südkorea meldete etwa 240 Ballons mit Müll, die Nordkorea über die Grenze geschickt hat. Die Müllballons landeten in der Region Gyeonggi rund um Seoul.
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Südkorea hat mitgeteilt, dass Nordkorea etwa 240 Ballons mit Müll über die Grenze geschickt hat.
Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, gab der südkoreanische Generalstab bekannt, dass Nordkorea erneut damit begonnen habe, Müllballons zu versenden.
In der Erklärung wurde festgehalten, dass etwa 240 Ballons mit Papier und Plastikflaschen über die Grenze geschickt wurden, von denen einige in der Region Gyeonggi, die die Hauptstadt Seoul umgibt, niedergingen.
Es wird angegeben, dass die nordkoreanische Seite seit dem 28. Mai mehr als 3.600 Müllballons in den Süden geschickt hat.
„MÜLLBALLON“-SPANNUNGEN
In Südkorea lebende nordkoreanische Flüchtlinge und Aktivisten hatten zuvor große Ballons mit Propagandabroschüren, die Pjöngjang kritisieren, in den Norden geschickt.
Nordkorea reagierte daraufhin ab Ende Mai mit dem Versand von über 3.000 mit Müll beladenen Ballons nach Südkorea.
Das Versenden der Ballons, das zu Spannungen zwischen den beiden Ländern führt, wurde von Nordkorea als „Meinungsfreiheit“ bezeichnet, eine Aussage, die Südkorea verurteilte.