Banken lehnen Zahlungen aus Russland ab: Erst China, dann VAE

Banken in den VAE haben damit begonnen, Zahlungen russischer Unternehmen für elektronische Bauteile und Unterhaltungselektronik aus China abzulehnen.

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Die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland weiten sich weiter aus. Insbesondere die Drohung mit Sekundärsanktionen beeinträchtigt die internationalen Handelsaktivitäten russischer Unternehmen negativ.

Wie die Website Türkrus unter Berufung auf die Zeitung Kommersant berichtet, haben Banken in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) seit Anfang August aufgehört, Zahlungen russischer Unternehmen für den Kauf von elektronischen Bauteilen und Unterhaltungselektronik aus China zu akzeptieren.

Nach Informationen, die Marktteilnehmer der Zeitung gaben, ist die Abwicklung des Zahlungsprozesses aufgrund der Risiken, die durch Sekundärsanktionen entstehen könnten, noch komplexer geworden.

In dem Bericht wird zudem darauf hingewiesen, dass die Banken die Zahlungen ablehnen, wenn die betreffenden Produkte nicht in den Vereinigten Arabischen Emiraten ankommen.

Den Quellen von Kommersant zufolge nutzten russische Unternehmen Firmen in diesem Land als Weg, um Geld an chinesische Unternehmen zu überweisen, während die Produkte direkt nach Russland versandt wurden.

Aufgrund der niedrigen Provisionsgebühren waren Zahlungen über die VAE für russische Unternehmen vorteilhaft. Die von der Zeitung befragten Quellen behaupteten, dass die Blockade von der chinesischen Seite ausgegangen sei.