Behauptung: Netanyahu soll Trump um Vermittlung gebeten haben

US-Medien berichten, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Regierung von US-Präsident Donald Trump gebeten haben soll, zwischen der neuen syrischen Führung und Israel zu vermitteln.

İHA

Es wurde behauptet, dass Israel die USA um eine Vermittlung zwischen der neuen syrischen Führung und Israel gebeten habe. In Berichten der US-Presse wird behauptet, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Regierung von US-Präsident Donald Trump dazu aufgefordert habe, als Vermittler zwischen der neuen syrischen Führung und Israel zu fungieren.

In den Berichten heißt es, dass Netanjahu diesen Wunsch gegenüber Tom Barrack, dem Syrien-Gesandten und Botschafter von Trump in der Türkei, während dessen Besuch in Israel in der vergangenen Woche geäußert habe. Dabei soll Netanjahu gegenüber Barrack erklärt haben, dass er ein neues Sicherheitsabkommen aushandeln wolle, das als Schritt in Richtung eines Friedensabkommens mit Syrien dienen könnte.

Ein namentlich nicht genannter hochrangiger israelischer Beamter soll in dem Bericht mit den Worten zitiert worden sein: "Wir wollen eine Normalisierung der Beziehungen zu Syrien so schnell wie möglich." Zwei weitere israelische Beamte erklärten, dass Israel zunächst indirekten Kontakt zur neuen syrischen Regierung aufgenommen und anschließend begonnen habe, geheime direkte Gespräche in Drittländern zu führen.

Dem Bericht zufolge teilten die israelischen Beamten Barrack mit, dass "ihre roten Linien in Syrien die Präsenz des Iran oder der Hisbollah sowie die Entmilitarisierung des syrischen Südens seien". Zudem habe Israel den Wunsch geäußert, dass US-Soldaten Teil der UN-Truppe sein sollten, die den Waffenstillstand zwischen den Parteien überwacht.