Behauptung: Wertvolle Juwelen aus dem Louvre in die französische Zentralbank verlegt

Die französische Presse behauptet, dass nach dem Raubüberfall im Louvre die wertvollen Juwelen aus der Apollo-Galerie aus Sicherheitsgründen in die französische Zentralbank verlegt wurden.

İHA

Nach dem Raubüberfall im Louvre in der französischen Hauptstadt Paris, der weltweit für Schlagzeilen sorgte, wurde behauptet, dass neue Sicherheitsmaßnahmen für die anderen wertvollen Juwelen im Museum ergriffen wurden.

Die französische Presse behauptete, dass die wertvollen Exponate aus der Apollo-Galerie, in der die königlichen Juwelen ausgestellt sind, zum Schutz in die französische Zentralbank verlegt wurden. In der Behauptung, die sich auf ungenannte Quellen stützt, wurde angegeben, dass die Juwelen unter Begleitung von geheimen Polizeieinheiten transportiert wurden. Von den Museumsverantwortlichen und der französischen Zentralbank gab es bisher keine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema.

Die Zentralbank, die die Goldreserven Frankreichs in einem großen Tresor 27 Meter unter der Erde aufbewahrt, befindet sich 500 Meter vom Louvre entfernt.

In dem weltberühmten Museum, das täglich Tausende von Besuchern empfängt und in dem etwa 35.000 Exponate ausgestellt sind, hatte sich am 19. Oktober ein Raubüberfall ereignet. Vier noch nicht identifizierte Diebe, die am Morgen den Lastenaufzug eines Lastwagens außerhalb des Museums benutzten, brachen ein Fenster auf und drangen in den Bereich ein, der als Apollo-Galerie bekannt ist und in dem die königlichen Juwelen ausgestellt sind.

Die Diebe stahlen 9 Schmuckstücke und ließen auf der Flucht die Krone der Kaiserin Eugénie, der Ehefrau von Napoleon III., fallen. Die Krone wurde beschädigt außerhalb des Museums gefunden. Der Raub der Diebe dauerte 7 Minuten, und sie flohen mit Motorrädern vom Tatort. Nach dem Raubüberfall wurde das Museum aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen. Nach den durchgeführten Untersuchungen wurde der Louvre 3 Tage später wieder für Besucher geöffnet.