Behauptung: Hamas-Kommandeur im Gazastreifen getötet

Die israelische Armee gab bekannt, dass sie bei einem Luftangriff in Gaza-Stadt den Hamas-Militärführer Izz al-Din al-Haddad ins Visier genommen und getötet habe.

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Die militärischen Interventionen Israels im Gazastreifen und im Libanon dauern trotz der zwischen den Parteien geführten Forderungen nach einem Waffenstillstand an. In der jüngsten Entwicklung teilten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) mit, dass bei einem gezielten Luftangriff in Gaza-Stadt Izz al-Din al-Haddad, einer der hochrangigen Kommandeure der Kassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Hamas, getötet wurde.

In der Erklärung der IDF wurde behauptet, dass Haddad eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der Angriffe vom 7. Oktober gespielt habe. Die Armee gab an, dass Izz al-Din al-Haddad in der letzten Zeit damit beschäftigt gewesen sei, die militärische Stärke der Hamas wieder aufzubauen und Angriffe auf israelische Zivilisten und Soldaten zu planen.

In der Erklärung hieß es zudem: „Während des Krieges war Haddad für die Bewachung zahlreicher israelischer Geiseln verantwortlich, die von der Hamas festgehalten wurden. Er war an der Verwaltung des Gefangenensystems beteiligt und hielt Geiseln bei sich, um seine eigene Tötung zu verhindern.“

Es wurde darauf hingewiesen, dass Haddad kurz nach der Gründung der Hamas der Organisation beigetreten sei und sich zu einem der erfahrensten militärischen Anführer innerhalb der Bewegung entwickelt habe. Die IDF behauptete zudem, dass al-Haddad eine zentrale Position in der Hamas-Führung im Gazastreifen innehatte und einer der letzten hochrangigen militärischen Akteure war, der enge Beziehungen zu den Hamas-Führern unterhielt.

Israel setzt seine gezielten Angriffe zur Schwächung der militärischen Stärke der Hamas im Rahmen der seit etwa sieben Monaten andauernden Operationen im Gazastreifen fort. Die Tötung von al-Haddad deutet darauf hin, dass die Spannungen in der Region weiterhin hoch sind.