Behauptung: Iran verzichtet auf Uranvorräte
Berichten der US-Presse zufolge hat die Regierung in Teheran im Rahmen der laufenden Gespräche mit Washington zugestimmt, auf ihre Bestände an hochangereichertem Uran zu verzichten. Es wird behauptet, dass die technischen Details des Prozesses erst nach Abschluss einer Vereinbarung geklärt werden sollen.
İHA
Während die Kontakte zur Erzielung einer dauerhaften Einigung zwischen den USA und dem Iran andauern, hat die in den USA ansässige Zeitung The New York Times eine bemerkenswerte Behauptung aufgestellt. In dem Bericht, der sich auf zwei hochrangige US-Beamte stützt, wird behauptet, dass der Iran im Rahmen der mit den USA geführten Verhandlungen zugestimmt habe, auf seine Bestände an hochangereichertem Uran zu verzichten.
In dem Bericht heißt es weiter, dass die Regierung in Teheran noch keinen konkreten Plan erstellt habe, mit welcher Methode und auf welche Weise das Uran aus dem Land gebracht werden soll. Die Beamten gaben an, dass der Iran eine allgemeine Verpflichtung zum Verzicht auf seine Uranvorräte eingegangen sei und die technischen Details in Gesprächen festgelegt würden, die nach einer Einigung beginnen sollen.
Diese Behauptung wurde von den iranischen Behörden bisher nicht bestätigt.
ES WURDE BERICHTET, DASS CHAMENEI ANWEISUNGEN ERTEILT HATTE
US-Präsident Donald Trump hatte in früheren Erklärungen betont, dass sie dem Iran den Besitz von Atomwaffen keinesfalls gestatten würden. Zuletzt war öffentlich geworden, dass Irans religiöses Oberhaupt, Mudschtaba Chamenei, die Anweisung gegeben habe, das auf ein Niveau nahe der Waffenfähigkeit angereicherte Uran nicht außer Landes zu bringen.
Beamte hatten berichtet, die Regierung in Teheran sei der Ansicht, dass der Abtransport der Uranvorräte das Land anfälliger für mögliche zukünftige Angriffe durch die USA und Israel machen würde.
BEMERKENSWERTE TRUMP-BEHAUPTUNG VON REUTERS
Israelische Beamte, die gegenüber der britischen Nachrichtenagentur Reuters sprachen, hatten behauptet, Trump habe Israel die Zusicherung gegeben, dass die Bestände an hochangereichertem Uran, die für die Herstellung von Atomwaffen verwendet werden könnten, aus dem Iran entfernt würden.
Die Beamten äußerten zudem die Erwartung, dass in einem möglichen Friedensabkommen ein spezieller Artikel zu diesem Thema enthalten sein werde.