Behauptung über Einigung zwischen Israel und Musk: 'Starlink kann nicht ohne israelische Genehmigung betrieben werden'
Elon Musk, Eigentümer des Unternehmens SpaceX, traf sich heute in Israel mit Premierminister Benjamin Netanjahu. Der israelische Kommunikationsminister Shlomo Karhi gab bekannt, dass man sich im Prinzip darauf geeinigt habe, dass das von SpaceX produzierte Starlink-System ohne die Zustimmung Tel Avivs keinen Satelliten-Internetzugang für den Gazastreifen bereitstellen werde.
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Der israelische Kommunikationsminister Shlomo Karhi gab bekannt, dass man sich mit dem US-Milliardär Elon Musk im Prinzip darauf geeinigt habe, dass das von ihm betriebene Satelliten-Internetsystem Starlink ohne die Zustimmung Tel Avivs keinen Satelliten-Internetzugang für den unter Blockade stehenden Gazastreifen bereitstellen werde.
BEHAUPTUNG EINER PRINZIPIELLEN EINIGUNG
Der israelische Kommunikationsminister Karhi äußerte sich zu dem Thema über die Social-Media-Plattform X.
In seiner Erklärung sagte Karhi: "Elon Musk, ich gratuliere Ihnen zum Erreichen einer wichtigen vorläufigen Einigung mit unserem Kommunikationsministerium. Infolgedessen kann das Starlink-Satelliten-Internetsystem ohne die Zustimmung des Kommunikationsministeriums nicht in Israel betrieben werden. Dies schließt den Gazastreifen mit ein."
Minister Karhi wies in seinem Beitrag darauf hin, dass dieses Verständnis während der Kriegsführung gegen die Hamas von entscheidender Bedeutung sei.
Musk hat sich bisher nicht zu dem Thema geäußert.
MUSK HATTE ANGEKÜNDIGT, VERBINDUNGSDIENSTE ÜBER STARLINK ANZUBIETEN
Israel hatte am 18. Oktober bekannt gegeben, dass es Gespräche mit dem Unternehmen SpaceX, das Elon Musk gehört, über die Nutzung des Satelliten-Internetsystems Starlink aufgenommen habe.
Nachdem Israel die Festnetz-, Mobilfunk- und Internetkommunikationsdienste im unter Blockade stehenden Gazastreifen vollständig unterbrochen hatte, forderten Hunderte Nutzer auf der Social-Media-Plattform X die Bereitstellung des Starlink-Satellitensystems zur Koordinierung humanitärer Hilfe.
Daraufhin kündigte Musk am 28. Oktober in einer Erklärung auf X an, dass sein Unternehmen Starlink Verbindungsdienste für anerkannte internationale Hilfsorganisationen im Gazastreifen anbieten werde.
Der israelische Kommunikationsminister Shlomo Karhi reagierte auf den Vorstoß von Elon Musk, dem Eigentümer von Tesla und SpaceX, den internationalen Hilfsorganisationen Internet im Gazastreifen bereitzustellen, und erklärte, dass man gegen den Versuch, Internet im Gazastreifen bereitzustellen, vorgehen werde.