Bei Bombenanschlag im Iran kamen 22 Menschen ums Leben

Ein Bombenanschlag im Bezirk Mehran an der iranisch-irakischen Grenze forderte 22 Todesopfer, darunter 11 Soldaten; zudem wurden 21 Personen verletzt.

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In der Stadt Mehran in der iranischen Provinz Ilam ereignete sich in der Nähe des Imam-Chomeini-Platzes ein schwerer Bombenanschlag. Nach Angaben lokaler Behörden kamen bei dem Angriff auf das Grenz-Bataillon von Mehran 22 Menschen ums Leben, darunter 11 Soldaten. 21 weitere Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert.

In ersten Stellungnahmen zur Verantwortung für den Anschlag wurde behauptet, dass die USA und Israel hinter der Tat stünden.

Der Anschlag, der in einer Zeit großer Spannungen im Iran und in der Region stattfand, löste im Land großes Entsetzen aus, da neben Sicherheitskräften auch Zivilisten zu den Opfern zählen.

OPERATIONEN GEGEN US-STÜTZPUNKTE

Angesichts der jüngsten militärischen Spannungen in der Region hat die iranische Führung mehrfach mit Gegenangriffen reagiert. Während die Angriffe der USA und Israels auf den Iran in letzter Zeit zugenommen haben, führte die iranische Armee als Reaktion Operationen gegen bestimmte Ziele in Ländern wie Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain durch, in denen sich US-Stützpunkte befinden.

Im Zuge der Kämpfe kamen zahlreiche hochrangige Beamte ums Leben, darunter auch der iranische Revolutionsführer Ali Chamenei. Zudem teilte der Iranische Rote Halbmond mit, dass bei den Bombardierungen im Land 201 Menschen getötet und 747 verletzt wurden.