Belgien und Frankreich verurteilen israelischen Angriff auf Schule
Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib erklärte zum israelischen Angriff auf eine Schule in Gaza, in der Zivilisten Zuflucht gesucht hatten: „Wir verurteilen den Angriff auf die Schule in Gaza, bei dem mindestens 100 Vertriebene ihr Leben verloren haben, aufs Schärfste.“ Das französische Außenministerium verurteilte den Angriff ebenfalls „auf das Schärfste“.
İHA
Die Reaktionen aus europäischen Ländern auf den israelischen Angriff auf die Al-Tabin-Schule in Gaza-Stadt während des Morgengebets, bei dem mehr als 100 Zivilisten getötet wurden, halten an.
Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib erklärte über ihren Social-Media-Account: „Wir verurteilen den Angriff auf die Schule in Gaza, bei dem mindestens 100 Vertriebene ihr Leben verloren haben, aufs Schärfste. Dieser Krieg muss sofort enden. Angriffe auf zivile Infrastruktur verstoßen gegen das Völkerrecht und sind inakzeptabel.“
Ministerin Lahbib teilte zudem mit, dass sie mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdellaty gesprochen habe und man sich über die „Vermittlungsbemühungen zur Verhinderung einer Eskalation der Spannungen im Nahen Osten und zur Suche nach einer dauerhaften politischen Lösung für den Konflikt im Gazastreifen“ ausgetauscht habe. Lahbib betonte: „Wir setzen uns für eine Deeskalation in Gaza und ein Waffenstillstandsabkommen ein.“
„DAS HUMANITÄRE VÖLKERRECHT MUSS GEACHTET WERDEN“
In einer Erklärung des französischen Außenministeriums wurde betont, dass der israelische Angriff auf das Schärfste verurteilt werde. In der Erklärung hieß es: „Seit Wochen werden Schulgebäude wiederholt ins Visier genommen, was zu einer inakzeptablen Zahl ziviler Opfer geführt hat. Israel muss das humanitäre Völkerrecht achten.“