Bemerkenswerte Aussage des serbischen Präsidenten: 'Wir erleben den Dritten Weltkrieg'

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic erklärte, dass sich die Welt durch die Verknüpfung der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten faktisch in einem Weltkrieg befinde und der Einsatz taktischer Atomwaffen näher denn je rücke.

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Der serbische Präsident Aleksandar Vucic wies darauf hin, dass die aktuelle globale Atmosphäre einen gefährlichen Punkt erreicht habe, der an die Zeit vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg erinnere. Im Gespräch mit der deutschen Presse betonte Vucic, dass die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten nicht mehr als voneinander unabhängig betrachtet werden dürften und der Wettbewerb um Ressourcen die Länder in militärische Blöcke dränge.

Präsident Vucic bewertete die Entwicklungen mit den folgenden Worten: „Ich habe es schon oft gesagt: Wir erleben bereits den Dritten Weltkrieg, aber fast niemand will diese Tatsache wahrhaben. Vielleicht hat er bereits begonnen, aber wir nennen ihn noch nicht offiziell so.“

Vucic erklärte, dass wirtschaftliche Interessen eine wichtige Rolle bei der Zunahme gesellschaftlicher und politischer Spannungen spielten, und wies darauf hin, dass der Kampf um Energie und strategische Rohstoffe einen zunehmend gefährlichen Verlauf nehme. Er verwies darauf, dass sich der Kampf nicht nur um lebenswichtige Ressourcen wie Öl und Erdgas drehe, sondern auch um kritische Metalle für Hochtechnologien zu einem Verteilungskrieg geworden sei.

Der serbische Staatschef stellte fest, dass diplomatische Wege zwischen den Großmächten zunehmend verlassen würden und militärische Schritte in den Vordergrund rückten; er warnte, dass am Ende dieses Prozesses sogar der Einsatz von Atomwaffen auf der Tagesordnung stehen könnte. Vucic sagte: „Der Verlust der Vorherrschaft der Diplomatie und die Verschärfung der Fronten zwischen den Ländern treiben die ganze Welt auf einen gefährlichen Punkt zu.“ Vucic, der diese Zeit der klaren Frontenbildung als „Vorkriegszeit“ bezeichnete, wies darauf hin, dass das nukleare Risiko sichtbarer sei als in der Vergangenheit.

Vucic ging auch auf die Position Serbiens auf der internationalen Bühne ein und sagte, sein Land versuche, die Spannungen zwischen Ost und West auszubalancieren, doch derzeit herrsche die Ruhe vor dem geopolitischen Sturm. Er fügte hinzu, dass Serbiens neutrale Haltung in diesem Umfeld auf die Probe gestellt werde.

Vucic argumentierte, dass die weltweit abnehmende Bedeutung der Diplomatie in einer solch kritischen Zeit Raum für militärische Strategien schaffe und eine ernsthafte Bedrohung für den Weltfrieden darstelle.