Bemerkenswerte Entscheidung aus Russland: Taliban von der Terrorliste gestrichen – seit 2003 gelistet
Das russische Außenministerium hat eine bemerkenswerte Entscheidung bezüglich der Taliban getroffen, die Afghanistan regieren. Auf Anweisung von Putin wurde die Organisation, die seit 2003 auf der Terrorliste stand, nun gestrichen.
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Russland bereitet sich darauf vor, die Taliban von der Liste der 'Terrororganisationen' zu streichen.
PUTIN HAT ENTSCHIEDEN
Das Außenministerium teilte mit, dass eine entsprechende Entscheidung auf 'höchster Ebene' getroffen wurde.
Samir Kabulow, der Afghanistan-Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, erklärte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, dass noch eine Reihe offizieller Schritte erforderlich seien, um die Entscheidung umzusetzen. Er fügte hinzu, dass er die Bekanntgabe der Entscheidung in 'sehr naher Zukunft' erwarte.
2003 ALS TERRORORGANISATION EINGESTUFT
Russland, das die Taliban 2003 auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt hatte, baut seine Beziehungen zu der Gruppe seit dem Abzug der Vereinigten Staaten (USA) aus Afghanistan im August 2021 schrittweise aus.
In einer Rede in der kasachischen Hauptstadt Astana im Juli bezeichnete Putin die Taliban als 'Verbündete'. Er sagte: 'Die Taliban sind unsere Verbündeten im Kampf gegen den Terrorismus, denn jede Regierung, die an der Macht ist, wünscht sich Stabilität in ihrem Verantwortungsbereich.'
LASSROW FORDERT 'AUFHEBUNG DER SANKTIONEN'
Moskau ist heute zudem Gastgeber eines Dialogtreffens zum Thema Afghanistan.
An dem Treffen, zu dem der Außenminister des Taliban-Regimes, Amir Khan Muttaqi, als Ehrengast eingeladen wurde, nehmen neben China, dem Iran und Indien auch Vertreter anderer Länder der Region teil.
Der russische Außenminister Sergei Lawrow, der im Rahmen des Treffens mit seinem Amtskollegen zusammenkam, forderte die westlichen Staaten dazu auf, die Sanktionen gegen Afghanistan aufzuheben.
Lawrow forderte die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land, "um beim Wiederaufbau Afghanistans zu helfen".