Berater der US-Regierung als chinesischer Spion enttarnt: Vorwurf des Verkaufs wirtschaftlicher Geheimnisse
Ein ehemaliger Berater der US-Notenbank (Fed) wurde wegen des Vorwurfs der Wirtschaftsspionage zugunsten Chinas festgenommen. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, Geschäftsgeheimnisse der Fed an chinesische Agenten weitergegeben zu haben.
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Das US-Justizministerium gab die Festnahme von John Harold Rogers, einem leitenden Berater der Fed, bekannt. Rogers wird beschuldigt, Wirtschaftsspionage zugunsten Chinas betrieben und Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben.
Laut der Erklärung des Ministeriums übermittelte Rogers während seiner Tätigkeit bei der Fed zwischen 2010 und 2021 vertrauliche Informationen an Personen, die mit chinesischen Geheimdiensten in Verbindung stehen. Es wird zudem behauptet, dass Rogers im Rahmen seiner Aktivitäten mit seinen chinesischen Komplizen falsche Angaben gegenüber der Fed gemacht habe.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die von Rogers weitergegebenen Informationen es China ermöglichen könnten, die US-Finanzmärkte zu manipulieren. Insbesondere kritische Informationen wie Änderungen der Leitzinsen könnten China dabei geholfen haben, Vorteile beim Kauf und Verkauf von US-Staatsanleihen und Wertpapieren zu erlangen.
Es wird behauptet, dass Rogers versucht habe, unter Ausnutzung der wirtschaftlichen Abhängigkeit Chinas von den USA einen strategischen Vorteil zu verschaffen. China ist derzeit einer der größten ausländischen Gläubiger der USA.
Das Justizministerium erklärte, dass die Ermittlungen nach der Festnahme von Rogers intensiviert wurden und dies einen wichtigen Schritt für die nationale Sicherheit darstelle. Der Prozess gegen Rogers werde genau verfolgt, hieß es.