Bericht über Angriff auf Schiff in der Straße von Hormus
Der Beschuss eines Frachtschiffs in der Nähe der Straße von Hormus hat zu neuen Spannungen in den ohnehin heiklen Beziehungen zwischen den USA und dem Iran geführt. Bei dem Vorfall gab es keine Verletzten, das Schiff wurde jedoch beschädigt.
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US-Behörden und verschiedene Berichte aus der Region meldeten, dass ein unter singapurischer Flagge fahrendes Frachtschiff in der Nähe der Straße von Hormus angegriffen wurde. Als Verantwortliche für den Angriff werden die iranischen Revolutionsgarden genannt. Durch eine unbekannte Munition, die das Schiff traf, entstand Sachschaden, während die Besatzung nach Angaben unversehrt blieb.
Der Vorfall ereignete sich nach einer angeblichen Einigung zwischen den USA und dem Iran, die darauf abzielte, die Konflikte in der Region zu beenden und die Schifffahrtswege wieder für den Handel zu öffnen. Sicherheitskreise weisen darauf hin, dass der Angriff möglicherweise mit einer Kamikaze-Drohne durchgeführt wurde.
Kurz vor dem Angriff hatte die iranische Führung eine Warnung herausgegeben, wonach in der Straße von Hormus nur noch von ihr genehmigte Routen genutzt werden dürften. Nach dieser Warnung hat die gezielte Attacke auf das unter singapurischer Flagge fahrende Frachtschiff "Ever Lovely" die Spannungen in der Region verschärft.
In einer Erklärung der United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) hieß es: "Ein Frachtschiff wurde an der Steuerbordseite von einer unbekannten Munition getroffen, was zu Schäden an der Brücke führte. Der Kapitän meldete, dass es keine Todesopfer oder Umweltschäden gegeben habe." Das Schiff wurde etwa 7,5 Seemeilen südöstlich des Hafens von Duqm im Oman angegriffen.
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) der Vereinten Nationen gab bekannt, dass aufgrund der zunehmenden Bedrohungen für den kommerziellen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus das seit Februar laufende Evakuierungsprogramm infolge des US-iranischen Konflikts vorübergehend ausgesetzt wurde.