Bericht über "dreistufigen Waffenstillstand" zwischen Hamas und Israel

In einem Bericht der Zeitung The Times of Israel, der sich auf die saudische Website Asharq stützt, wird auf eine Quelle verwiesen, die an den Gesprächen zwischen Ägypten und der Hamas in der vergangenen Woche in Kairo teilgenommen hat.

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Demnach ist in der ersten Phase ein zweiwöchiger Waffenstillstand vorgesehen, der auf bis zu 3 oder 4 Wochen verlängert werden kann. In dieser Phase ist die Freilassung von 40 israelischen Geiseln geplant, darunter Frauen, Kinder, ältere Männer und Kranke.

Im Gegenzug soll Israel 120 Palästinenser aus derselben Kategorie freilassen. Ziel sei es, während dieses Zeitraums einen "Waffenstillstand zu erreichen" und "israelische Panzer aus Gaza abzuziehen, um humanitäre Hilfe in die Region zu bringen".

In der zweiten Phase sollen Gespräche zwischen palästinensischen Gruppen geführt werden, um die "Bildung einer technokratischen Regierung im Westjordanland und im Gazastreifen" zu erörtern.

Die dritte und letzte Phase beinhalte nach Erreichen eines "umfassenden Waffenstillstands" die Freilassung aller israelischen Geiseln im Gazastreifen, wofür im Gegenzug eine noch festzulegende Anzahl palästinensischer Gefangener freikommen soll.

In dem Bericht hieß es: "In dieser Phase wird Israel seine Streitkräfte aus dem Gazastreifen abziehen und den vertriebenen Bewohnern Gazas die Rückkehr in ihre Häuser im Norden der Region gestatten."

"TEL AVIV BEREITET SEINE BÜRGER AUF ZUGESTÄNDNISSE AN DIE HAMAS VOR"

Der israelische Staatssender KAN hatte gemeldet, dass die Regierung in Tel Aviv mit Vermittlern über ein Austauschabkommen verhandelt, das die Freilassung von weiblichen Geiseln, während der Gefangenschaft verletzten älteren Menschen und chronisch Kranken priorisiert.

In dem Bericht wurde ein namentlich nicht genannter israelischer Beamter mit den Worten zitiert: "Die israelische Öffentlichkeit muss bereit sein, schwierige Entscheidungen zu treffen und Zugeständnisse bei der Freilassung von Gefangenen aus der Kategorie der Gefährlichen zu machen."

Bei den als "gefährlich" eingestuften Personen handele es sich um palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen, die zu langen Haftstrafen verurteilt wurden.

Die israelische Nachrichtenseite "Walla" hatte in ihrem Bericht zu dem Thema ebenfalls vermerkt, dass die Option einer einwöchigen "humanitären Pause" im Austausch für 40 israelische Geiseln auf dem Tisch liege.

Während der "humanitären Pause", die am 24. November für 4 Tage in Kraft trat und später um weitere 3 Tage verlängert wurde, waren 81 israelische und 240 palästinensische Gefangene gegenseitig freigelassen worden.

Unterdessen hält Israel weiterhin Tausende Palästinenser fest und inhaftiert sie.