Bericht zum Russland-Ukraine-Krieg veröffentlicht: Angriff wahrscheinlich!

Das Institute for the Study of War (ISW) hat seinen Ukraine-Russland-Kriegsbericht vom 3. März 2024 veröffentlicht.

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12PUNTO AUSLANDSNACHRICHTEN

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist in sein drittes Jahr gegangen. Die Denkfabrik ISW, die den Krieg beobachtet, hat einen neuen Bericht über den Verlauf des Konflikts veröffentlicht. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse aus dem ISW-Bericht für unsere Leser zusammengefasst. 

China und die Türkei verfolgen weiterhin ihre eigenen Verhandlungsplattformen, um eine Lösung in der Ukraine zu erreichen; der Kreml nutzt diese Plattformen, um seine eigenen Informationsoperationen voranzutreiben und die internationale Unterstützung für die Ukraine zu untergraben.

Die jüngsten, vergleichsweise hohen Verluste der russischen Luftwaffe scheinen zu einem deutlichen Rückgang der russischen Luftaktivitäten in der Ostukraine zu führen, doch dieser Rückgang könnte nur von kurzer Dauer sein.

Verzögerungen bei der westlichen Sicherheitshilfe werden die Energieinfrastruktur der Ukraine wahrscheinlich anfälliger für russische Angriffe machen.

Russische Streitkräfte, die in der Nähe von Awdijiwka operieren, führen weiterhin Bodenangriffe durch.

Deutsche Behörden haben bestätigt, dass der Kreml eine Geheimdienstoperation durchführt, die darauf abzielt, westliche Staaten, insbesondere Deutschland, von der Entsendung weiterer militärischer Hilfe an die Ukraine abzuhalten.

Das Nationale Anti-Terror-Komitee (NAK) Russlands gab bekannt, dass der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) eine lokale Anti-Terror-Operation in der Stadt Karabulak in der Republik Inguschetien durchgeführt hat.

Am 3. März dauerten die Kämpfe entlang der Frontlinie an. Russische Regionalverwaltungen setzen ihre Bemühungen fort, den Umfang der laufenden Mobilisierungsmaßnahmen auszuweiten. In Russland könnte nach den Wahlen eine neue Mobilisierung angekündigt werden.

Dem ISW-Bericht zufolge könnte Russland entgegen den Erwartungen bedeutende Fortschritte an der Front erzielen. Russische Streitkräfte könnten den Munitionsmangel der Ukraine ausnutzen, um groß angelegte Offensivoperationen an der Front durchzuführen.