Berichte über Militäroperation: Reaktion der deutschen Außenministerin auf 'Kobani'

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock äußerte sich auf der Plattform X zu Ain al-Arab, das unter der Kontrolle der YPG/SDF steht, einem syrischen Ableger der PKK: "Kobani ist ein Symbol für den mutigen Kampf der Kurden gegen den IS. Noch mehr Blutvergießen ist das Letzte, was die Menschen nach 14 Jahren Krieg brauchen. Auch die Türkei trägt die Verantwortung, die territoriale Integrität Syriens und die Hoffnung auf Frieden zu wahren."

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Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat über ihren Social-Media-Account auf Berichte reagiert, wonach die Türkei und die Syrische Nationalarmee eine Militäroperation gegen Ain al-Arab im Norden Syriens planen, das derzeit unter der Kontrolle der YPG/SDF, einem syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, steht.

Baerbock bezeichnete Ain al-Arab als "Symbol für den mutigen Kampf der Kurden gegen den IS" und betonte, dass die Türkei ebenfalls die "Verantwortung habe, die territoriale Integrität Syriens und die Hoffnung auf Frieden zu wahren".

Baerbock erklärte: "Kobani ist ein Symbol für den mutigen Kampf der Kurden gegen den IS. Noch mehr Blutvergießen ist das Letzte, was die Menschen nach 14 Jahren Krieg brauchen. Auch die Türkei trägt die Verantwortung, die territoriale Integrität Syriens und die Hoffnung auf Frieden zu wahren."

BERICHTE ÜBER AIN AL-ARAB IN US-MEDIEN

Dem Wall Street Journal (WSJ) zufolge bereiten die Türkei und die Syrische Nationalarmee eine neue Militäroperation gegen die von den USA unterstützte Terrororganisation YPG/PKK vor, die östlich des Euphrat im Norden Syriens operiert.

Laut dem Bericht des WSJ, der sich auf US-Beamte stützt, zieht die Türkei seit einiger Zeit Truppen an der Grenze zusammen, was bei den USA Besorgnis auslöst. 

In dem Bericht, in dem es heißt, dass die Militäroperation in Kürze beginnen könnte, wurde darauf hingewiesen, dass sich die türkischen Streitkräfte und die Syrische Nationalarmee in der Umgebung von Ain al-Arab (Kobani), das unter der Besatzung der Terrororganisation YPG/SDF steht, konzentrieren.

"ENTMILITARISIERTE ZONE"

Mazlum Abdi, ein Anführer der Terrororganisation YPG/SDF, kündigte an, bereit zu sein, einen Vorschlag zur Einrichtung einer "entmilitarisierten Zone" in Ain al-Arab zu unterbreiten.

Abdi erklärte: "Wir werden unser Engagement für einen umfassenden Waffenstillstand in ganz Syrien aufrechterhalten. Wir sind bereit, einen Vorschlag zur Einrichtung einer entmilitarisierten Zone in Kobani vorzulegen. Ziel dieser Initiative ist es, die Sicherheitsbedenken der Türkei auszuräumen und dauerhafte Stabilität in der Region zu gewährleisten."