Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland planen Streiks

Wie mitgeteilt wurde, werden die Beschäftigten von 130 kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Deutschland am 2. Februar in vielen Bundesländern streiken, um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern.

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Laut einer Erklärung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) wurde die rund 90.000 Beschäftigten in 130 Unternehmen dazu aufgerufen, am Freitag, den 2. Februar, die Arbeit niederzulegen, da in den Tarifverhandlungen mit den Nahverkehrsbetrieben keine Einigung erzielt werden konnte.

"ES IST AN DER ZEIT, DEN DRUCK ZU ERHÖHEN"

Die stellvertretende Ver.di-Vorsitzende Christine Behle erklärte, dass in fast allen Bundesländern Tarifverhandlungen geführt würden, jedoch ohne Ergebnis, und fügte hinzu: "Es ist an der Zeit, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen."

Behle betonte, dass die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr unter großem Druck stünden: "Da in allen Regionen nicht genügend Personal vorhanden ist, werden täglich Bus- und Bahnverbindungen gestrichen. Es muss dringend etwas getan werden, um die Belastung der Beschäftigten zu verringern."

Behle merkte an, dass in den Verhandlungen Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gestellt wurden, die Arbeitgeber diese jedoch nicht erfüllen wollten.

DIE FORDERUNGEN DER BESCHÄFTIGTEN

Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft gehören die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, mehr Urlaubstage sowie längere Ruhezeiten für Schicht- und Nachtarbeiter. Die Beschäftigten in den Bundesländern Brandenburg, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen zudem Lohnerhöhungen.

In Bayern werden die Beschäftigten nicht streiken, da dort noch keine Tarifverhandlungen stattfinden.