Betonung auf 'Änderungen möglich' im Israel-Hamas-Abkommen

Die israelische Armee erklärte, dass die allgemeinen Rahmenbedingungen der mit der Hamas in Gaza erzielten Einigung, die eine humanitäre Feuerpause vorsieht, nicht "endgültig" seien und noch Änderungen vorgenommen werden könnten.

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Armeesprecher Daniel Hagari teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass man eine vorläufige Liste mit den Namen der Frauen und Kinder erhalten habe, die von der Hamas freigelassen werden sollen.

ES WURDE GESAGT, DASS AN DEN 'ALLGEMEINEN RAHMENBEDINGUNGEN' DER EINIGUNG ÄNDERUNGEN VORGENOMMEN WERDEN KÖNNTEN

Hagari behauptete, die Hamas werde die Einigung und die humanitäre Feuerpause ausnutzen, um "falsche Nachrichten zu verbreiten und psychologische Kriegsführung zu betreiben". Er sagte, die Armee arbeite daran, den Gefangenenaustausch abzuschließen und sich auf die nächste Phase des Krieges in Gaza vorzubereiten. Hagari betonte, dass die allgemeinen Rahmenbedingungen der Einigung nicht endgültig seien und noch geändert werden könnten: "Der Gefangenenaustausch mit der Hamas wird der Beginn der Rückkehr aller Geiseln sein. Danach wird die israelische Armee den Krieg (in Gaza) fortsetzen."

INFORMATIONEN ZU DEN KÄMPFEN AN DER GRENZE

Hagari gab auch Informationen zu den Verlusten der israelischen Armee bekannt und sagte, dass seit dem 7. Oktober insgesamt 392 Soldaten getötet wurden. Er machte jedoch keine Angaben dazu, wie viele Soldaten seit Beginn der Bodenoffensive (27. Oktober) gefallen sind.

Mit Blick auf die Front an der libanesischen Grenze und die dortigen Zusammenstöße mit der Hisbollah erklärte Hagari, dass die Lage dort jederzeit außer Kontrolle geraten könne.

Hagari fügte hinzu, dass sie die Orte im Süden des Libanon, von denen aus Raketen abgefeuert werden, massiv angreifen würden.

Die zwischen der Hamas und Israel erzielte Einigung tritt am Freitag, den 24. November, um 07.00 Uhr Ortszeit in Kraft. Die humanitäre Feuerpause wird vier Tage dauern. In diesem Zeitraum werden 150 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen im Austausch gegen 50 von der Hamas festgehaltene israelische Geiseln freigelassen. Die humanitäre Pause umfasst auch die Lieferung von Hilfsgütern nach Gaza über den Grenzübergang Rafah.