Bevölkerung in Teheran nutzt U-Bahnen und Moscheen als Schutzräume! Stationen rund um die Uhr geöffnet
In der iranischen Hauptstadt Teheran werden U-Bahn-Stationen und Moscheen angesichts der Erwartung zunehmender israelischer Angriffe in provisorische Schutzräume umgewandelt. Die Bevölkerung wird angewiesen, Keller und Tunnel aufzusuchen.
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In der iranischen Hauptstadt Teheran bereitet sich die Bevölkerung angesichts der Erwartung zunehmender israelischer Angriffe darauf vor, in U-Bahn-Stationen und Moscheen Schutz zu suchen. Die Sprecherin der iranischen Regierung, Fatemeh Mohajerani, gab im staatlichen Fernsehen bekannt, dass die U-Bahn-Stationen ab Sonntagabend rund um die Uhr geöffnet bleiben werden.
Der Vorsitzende des Stadtrats von Teheran, Mehdi Chamran, erklärte hingegen, dass es in der Stadt keine Luftschutzbunker gebe und die Bevölkerung daher angewiesen werde, Keller und Tunnel aufzusuchen.
„KEINE SCHUTZRÄUME, MASSNAHMEN SIND PROVISORISCH“
Chamran sagte gegenüber Journalisten: „Leider haben wir in Teheran und unseren anderen Städten keine Schutzräume. Wir könnten das U-Bahn-System in einer extremen Krisensituation nutzen, aber dafür müssten wir das System komplett schließen.“
Chamran fügte hinzu, dass auch Tiefgaragen in provisorische Schutzräume umgewandelt werden könnten. Zudem verwies er auf die Bombardierungen während der Ära von Saddam Hussein in den 1980er Jahren und erklärte, dass ähnliche Maßnahmen wieder auf die Tagesordnung kommen könnten.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hatte in einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft das iranische Regime direkt ins Visier genommen und erklärt: „Wir werden jede Anlage, jedes Ziel des Regimes treffen.“ Der Iran hatte seinerseits angekündigt, weiterhin zu reagieren und die Intensität der Angriffe erhöhen zu können.