Bewaffnete Angriffe in 3 Regionen Nigerias: 28 Menschen getötet

Bei Angriffen in den Regionen Mangu, Bokkos und Barkin Ladi im Bundesstaat Plateau kamen 28 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.

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Im nigerianischen Bundesstaat Plateau kam es zu bewaffneten Angriffen in den Regionen Mangu, Bokkos und Barkin Ladi, in denen aus Sicherheitsgründen eine Ausgangssperre verhängt worden war. Es wurde berichtet, dass bei den Angriffen 28 Menschen ihr Leben verloren und zahlreiche weitere verletzt wurden.

Die regionalen Behörden gaben bekannt, dass eine Untersuchung zu den Vorfällen eingeleitet wurde. Aufgrund der zunehmenden Sicherheitsprobleme hatte die Verwaltung von Plateau am 21. September in Mangu, Bokkos und Barkin Ladi eine Ausgangssperre zwischen 18.00 und 06.00 Uhr verhängt und zudem die Nutzung von Motorrädern in den drei Regionen untersagt.

Trotz der ergriffenen Maßnahmen halten die Gewalttaten in der Region an. Bei separaten Angriffen in Barkin Ladi und Mangu am 23. September waren bereits mindestens 5 Menschen, darunter ein Polizeibeamter, getötet worden.

Berichten der lokalen Presse zufolge beeinträchtigen die in den letzten Wochen wiederholten Angriffe auch die Landwirtschaft und Viehzucht. Es wurde mitgeteilt, dass einige Bewohner gezwungen waren, ihre Lebensgrundlagen aufzugeben.

Der Bundesstaat Plateau steht in letzter Zeit vermehrt aufgrund von Angriffen bewaffneter Banden in den Schlagzeilen. Bei Angriffen in der Region im vergangenen Monat waren bereits mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Verschiedene Regionen Nigerias sind seit langem Angriffen bewaffneter Banden sowie der Terrororganisationen Boko Haram und ISWAP, dem westafrikanischen Ableger des IS, ausgesetzt.