Bewaffneter Angriff auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico wurde bei einem bewaffneten Angriff verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Handlová, etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt. Es wurde mitgeteilt, dass ein Verdächtiger nach dem Angriff festgenommen wurde.
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Der populistische slowakische Ministerpräsident Robert Fico wurde bei einem bewaffneten Angriff verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Dem Fernsehsender TA3 zufolge ereignete sich der Vorfall in der Stadt Handlová, etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt. Es wurde mitgeteilt, dass ein Verdächtiger nach dem Angriff festgenommen wurde.
Die slowakische Nachrichtenagentur TASR berichtete, dass der stellvertretende Parlamentspräsident Luboš Blaha den Vorfall während einer Parlamentssitzung bestätigte und die Sitzung bis auf Weiteres vertagte.
IN BAUCH UND BRUST GETROFFEN
Dem slowakischen Medium "Pluska" zufolge ist der Zustand des slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico, der in den Bauch und die Brust geschossen wurde, "sehr ernst".
Ein Sprecher des slowakischen Innenministeriums erklärte: "Ich kann bestätigen, dass ein Attentat auf den Ministerpräsidenten verübt wurde", ohne jedoch nähere Angaben zum Zustand des Regierungschefs zu machen.
TÄTER WIRD UNTERSUCHT
Dem slowakischen Medium TV Joj zufolge stellte sich heraus, dass die Person, die auf Robert Fico schoss, aus der slowakischen Stadt Levice stammt. Die Sicherheitskräfte ermitteln gegen diese Person.
Der Vorfall ereignete sich vor dem örtlichen Kulturhaus, wo Fico mit seinen Anhängern zusammentreffen wollte. Die Polizei sperrte den Tatort ab. Nach Angaben eines Reporters der Tageszeitung Denník N trugen Rettungskräfte den Ministerpräsidenten nach den Schüssen in ein Auto.
Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hörten mehrere Personen Schüsse. Einige Zeugen beobachteten, wie der Angreifer von Sicherheitskräften festgenommen wurde. Der Angreifer wurde mit einem Auto vom Tatort weggebracht.
Die slowakische Präsidentin verurteilte den Angriff.