Bewaffneter Angriff in Nigeria: 23 Menschen getötet
Im westafrikanischen Nigeria sind bei einem bewaffneten Angriff durch Bandenmitglieder im Bundesstaat Kaduna nach Berichten 23 Menschen ums Leben gekommen.
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Bewaffnete Bandenmitglieder verübten Angriffe auf die Dörfer Anguwar Danko und Kanawa im Bundesstaat Kaduna.
Yahaya Musa Dan Salio, Abgeordneter für die Region Kakangi im Parlament des Bundesstaates Kaduna, erklärte, dass bei dem Angriff 23 Menschen getötet und 5 weitere verletzt wurden.
Salio teilte zudem mit, dass eine große Anzahl von Personen entführt wurde, wobei einigen von ihnen die Flucht gelang.
ENTFÜHRUNGEN GEGEN LÖSEGELD
Unterdessen wurden bei einem weiteren Angriff durch bewaffnete Motorradfahrer in der Region Malumfashi im Bundesstaat Katsina 20 Personen, darunter Frauen und Kinder, gegen Lösegeld entführt.
Nigeria sieht sich in jüngster Zeit in verschiedenen Teilen des Landes mit Angriffen bewaffneter Banden sowie der Terrororganisationen Boko Haram und des westafrikanischen Ablegers des IS, ISWAP, konfrontiert.
Obwohl auf Entführungen gegen Lösegeld im Land die Todesstrafe steht, kommen solche Vorfälle häufig vor.
Bewaffnete Personen und Bandenmitglieder zielen in der Regel auf Dörfer, Schulen und Reisende im Norden des Landes ab, um Lösegelder zu erpressen.
Insbesondere im Bundesstaat Kaduna sind bei Angriffen seit Januar Dutzende Menschen ums Leben gekommen und mehr als 300 Personen entführt worden.