Biden kehrt ins Weiße Haus zurück: Er wird die Entwicklungen im Nahen Osten verfolgen

US-Präsident Joe Biden bricht seinen Urlaub ab und kehrt in die Hauptstadt Washington zurück, um gemeinsam mit dem Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses die Entwicklungen im Nahen Osten genau zu verfolgen.

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Dem Weißen Haus zufolge wird Biden seinen Wochenendurlaub in Delaware abbrechen und heute Nachmittag nach US-Ortszeit in die Hauptstadt zurückkehren.

In der Erklärung hieß es: "Der Präsident kehrt heute Nachmittag ins Weiße Haus zurück, um sich mit seinem nationalen Sicherheitsteam über die Entwicklungen im Nahen Osten zu beraten."

Biden hatte in einer Erklärung am Vortag betont, dass sie Israel im Falle eines möglichen iranischen Angriffs in jeder Hinsicht unterstützen würden.

In Berichten der US-Medien wurde behauptet, dass der Iran innerhalb von 48 Stunden einen Angriff starten könnte, während Biden in seiner letzten Stellungnahme behauptete, dass der Iran "jederzeit" auf Israel reagieren könnte.

ISRAEL-IRAN-SPANNUNGEN

Israel hatte am 1. April einen Luftangriff auf das Konsulatsgebäude auf dem Gelände der iranischen Botschaft in Damaskus verübt. Bei dem Angriff kamen insgesamt sieben Personen ums Leben, darunter zwei Generäle der iranischen Revolutionsgarden.

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei erklärte, dass der israelische Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus einem Angriff auf iranisches Territorium gleichkomme und sagte: "Das böse Regime hat einen Fehler begangen und muss bestraft werden, und es wird bestraft werden."

US-Präsident Joe Biden hatte zudem erklärt, dass sie Israel angesichts der iranischen Angriffsdrohungen weiterhin "unerschütterlich" unterstützen würden.

Der israelische Außenminister Israel Katz hingegen hatte erklärt: "Wenn der Iran uns von seinem Territorium aus angreift, werden wir reagieren und den Iran angreifen."

Einige Länder haben ihren Bürgern aufgrund der eskalierenden Spannungen in der Region empfohlen, nicht in den Iran oder nach Israel zu reisen.