Biden zur Waffenruhe: Wir sind so nah wie nie zuvor
US-Präsident Joe Biden erklärte zu den Waffenstillstandsverhandlungen in der katarischen Hauptstadt Doha: „Wir sind so nah wie nie zuvor an einer Einigung über einen Waffenstillstand und die Freilassung von Geiseln zwischen Israel und der Hamas.“ Sami Abu Zuhri, ein hochrangiger Vertreter der Hamas, warf der Biden-Regierung hingegen vor, eine „falsche positive Stimmung“ erzeugen zu wollen.
İHA
Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand und ein Geiselabkommen im Gazastreifen, die gestern in der katarischen Hauptstadt Doha begannen, sind heute zu Ende gegangen. US-Präsident Joe Biden äußerte sich im Weißen Haus gegenüber Journalisten zu den zweitägigen Gesprächen.
Biden sagte in seiner Erklärung: „Wir sind so nah wie nie zuvor an einer Einigung über einen Waffenstillstand und die Freilassung von Geiseln zwischen Israel und der Hamas.“
Biden betonte, dass das Abkommen noch nicht ausgereift sei, die Parteien sich jedoch näher stünden als drei Tage vor Beginn der Gespräche in Doha. Er fügte hinzu: „Ich möchte nichts verschreien, aber wir könnten etwas in der Hand haben.“
VORWURF EINER 'FALSCHEN POSITIVEN STIMMUNG'
Unterdessen warf der hochrangige Hamas-Vertreter Sami Abu Zuhri in einer Stellungnahme der Biden-Regierung vor, eine „falsche positive Stimmung“ erzeugen zu wollen. Zuhri betonte, dass die USA keine ernsthafte Absicht hätten, den Krieg in Gaza zu beenden, und lediglich versuchten, Zeit zu gewinnen.