Bilanz der Flutkatastrophe in Nepal verschlechtert sich: Opferzahl auf 1050 gestiegen
Bei der Flutkatastrophe, die durch ein Hochwasser des Flusses Bhotekoshi ausgelöst wurde, dauern die Such- und Rettungsarbeiten für 4.247 vermisste Personen an.
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Bei der Flutkatastrophe, die sich am 26. August in Nepal ereignete, ist die Zahl der Todesopfer auf 1050 gestiegen. Die Behörden gaben bekannt, dass 4.247 Personen, darunter 583 ausländische Staatsangehörige, vermisst werden und die Such- und Rettungsarbeiten fortgesetzt werden.
Es wurde berichtet, dass die Katastrophe durch ein Hochwasser verursacht wurde, das entstand, als ein aus dem Himalaya abgebrochener Gletscher den Fluss Bhotekoshi erreichte. Rettungsteams sind in der Region mit schwerem Gerät, Hubschraubern und Baggern im Einsatz.
Neben Nepal haben auch Expertenteams aus China und Indien provisorische Brücken errichtet, um entlegene Gebiete zu erreichen, und versuchen, zu Arbeitern vorzudringen, die in den Trümmern von Wasserkraftprojekten und in Tunneln eingeschlossen sind. Die nepalesische Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass mindestens 639 Menschen in beschädigten Wasserkraftwerken festsaßen.
Balendra Shah erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto, dass mehr als 11.000 Menschen gerettet wurden und in einigen Regionen die Strom- und Kommunikationsleitungen wiederhergestellt werden konnten.
Nach vorläufigen Schätzungen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) hat die Katastrophe zu mindestens 2,2 Millionen Tonnen Schutt geführt, darunter Gebäudeteile, Felsen und Sedimente.