Bilanz nach Erdbeben in Indonesien wird schwerer
Die indonesische Katastrophenschutzbehörde gab bekannt, dass bei dem Erdbeben vor der Küste der Insel Flores mindestens 213 Menschen verletzt wurden.
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Die Bilanz des Erdbebens der Stärke 7,7, das sich am 15. August vor der Küste der indonesischen Insel Flores ereignete, wird immer schwerer. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde (BNPB) teilte mit, dass die Zahl der Todesopfer auf 68 gestiegen ist.
Nach der jüngsten Erklärung der Behörde wurden landesweit mindestens 213 Menschen verletzt. Die Todesfälle wurden wie folgt registriert: 26 in Manggarai, 24 in Ost-Manggarai, 8 in Nagekeo, 4 in Sikka, 2 in Ende, 2 in West-Manggarai und 2 in Ngada.
Die BNPB gab bekannt, dass es im Erdbebengebiet keine als vermisst gemeldeten Katastrophenopfer mehr gibt. Es wurde erklärt, dass die vom Erdbeben betroffenen Straßen trotz einiger Einschränkungen im Allgemeinen für den Verkehr befahrbar sind.
Nach dem Hauptbeben wurden in der Region mindestens 1.576 Nachbeben registriert. Die Bemühungen, Hilfsgüter in das Katastrophengebiet zu bringen, werden auf dem Land-, Luft- und Seeweg fortgesetzt.
Das Erdbeben vor der Küste der Insel Flores hatte in vielen Regionen zu Zerstörungen geführt. Nach dem Erdbeben wurde in Indonesien ein 14-tägiger Ausnahmezustand ausgerufen.