„Black Lives Matter“-Schriftzug auf Straße in US-Hauptstadt wird entfernt
In der US-Hauptstadt wird der „Black Lives Matter“-Schriftzug, der 2020 nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd auf eine zentrale Straße gemalt wurde, entfernt.
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Lokale Behörden teilten mit, dass die Arbeiten zur Entfernung des „Black Lives Matter“-Schriftzugs auf der 16th Street, unweit des Weißen Hauses, begonnen haben.
Die Pflastersteine, auf denen der Schriftzug über zwei Häuserblocks hinweg mit gelber Farbe aufgetragen wurde, werden seit heute von Arbeitern der Stadtverwaltung von Washington D.C. mit großen Bohrmaschinen entfernt.
Die Behörden gaben bekannt, dass die Straße nach Abschluss der Arbeiten wieder asphaltiert und für den zweispurigen Verkehr freigegeben werden soll.
Es wird erwartet, dass die vollständige Entfernung des Schriftzugs, der sich über zwei Häuserblocks erstreckt und auch auf Google Earth deutlich zu sehen ist, sowie die Wiederherstellung der Straße etwa 8 Wochen in Anspruch nehmen werden.
WÄHREND DER HOCHPHASE DER PROTESTE ENTSTANDEN
Der „Black Lives Matter“-Schriftzug in der Hauptstadt wurde im Jahr 2020, während der intensivsten Proteste afroamerikanischer Bürger, aufgemalt, nachdem die Polizei in diesem Bereich Tränengas gegen Demonstranten eingesetzt hatte.
Vergangene Woche hatte der republikanische Abgeordnete Andrew Clyde im Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Zuweisung von Milliarden Dollar an Bundesmitteln an die lokale Verwaltung von Washington D.C. stoppen würde, sollte der Platz nicht in „Liberty Plaza“ umbenannt werden.
Nach dieser Entwicklung kündigte die Bürgermeisterin von Washington D.C., Muriel Bowser, an, dass die großen gelben Buchstaben, die seit dem Tag ihrer Entstehung zu einem Symbol der Stadt geworden sind, entfernt werden würden. Sie erklärte, diese Entscheidung sei aufgrund des Drucks aus dem Weißen Haus getroffen worden.
Eine Gruppe von Afroamerikanern, die sich an dem Ort des Schriftzugs versammelte, hatte gestern gegen die Entscheidung protestiert.