Bloomberg: Erdoğan versucht Treffen mit Trump zu arrangieren... Behauptung: 'Könnte Truppen in die Ukraine entsenden'

Berichten ausländischer Medien zufolge hat Erdoğan Schritte unternommen, um ein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus zu arrangieren. Es wurde vermerkt, dass türkische Beamte daran arbeiten, das Treffen noch im April stattfinden zu lassen.

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In einem Bericht, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute türkische Beamte stützt, behauptet Bloomberg, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan bis Ende April ein Treffen mit Donald Trump im Weißen Haus anstrebt. Die mit der Angelegenheit vertrauten türkischen Beamten erklärten, Erdoğan fordere dieses Treffen, um den wachsenden Einfluss der Türkei bei regionalen Themen von der Ukraine bis nach Syrien zu festigen. Die Beamten betonten, dass die Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Ankara und Washington für die regionale Stabilität von entscheidender Bedeutung sei.

In dem Bericht von Bloomberg wurde darauf hingewiesen, dass das Präsidialamt eine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema vermieden habe. Der Bericht hob hervor, dass die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei in letzter Zeit aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, wie dem Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 durch Ankara und der Unterstützung Washingtons für die SDF, eine angespannte Phase durchlaufen.

In einer Erklärung des Kommunikationsdirektorats des Präsidialamtes wurde mitgeteilt, dass regionale und globale Entwicklungen verstärkte Konsultationen zwischen den beiden Ländern erforderlich machten, und es wurden folgende Aussagen getroffen:

'Die Türkei und die USA werden als zwei Verbündete ihre Zusammenarbeit in der neuen Ära in Solidarität vorantreiben. Regionale und globale Entwicklungen machen verstärkte Konsultationen zwischen der Türkei und den USA in allen Angelegenheiten erforderlich.'

Erdoğan und Trump führten am 16. März ein Telefonat. Es wird behauptet, dass bei dem Gespräch neben der Lage in Syrien auch die CAATSA-Sanktionen der USA gegen die Türkei aufgrund des S-400-Kaufs erörtert wurden.

'TÜRKEI KÖNNTE AKTIVE ROLLE IN DER UKRAINE ÜBERNEHMEN'

Dem Bericht zufolge wiesen die Quellen darauf hin, dass die Türkei eine aktive Rolle bei den laufenden Friedensgesprächen zwischen Moskau und Kiew spielen könnte. Es wurde erklärt, dass namentlich nicht genannte, dem Präsidialamt nahestehende Quellen betonten, dass türkische Soldaten an einer möglichen Friedensmission in der Ukraine teilnehmen könnten.

Der Behauptung zufolge forderte Erdoğan während seines Telefonats mit Trump in der vergangenen Woche die Aufhebung der Sanktionen, die aufgrund des S-400-Kaufs gegen die Türkei verhängt wurden. Erdoğan äußerte, dass die Türkei wieder in das F-35-Programm aufgenommen werden müsse, und forderte zudem die Genehmigung für den Verkauf neuer F-16-Kampfjets.

Bloomberg merkte an, dass dieser diplomatische Vorstoß Erdoğans gegenüber den USA auch mit seinen Bemühungen parallel laufe, die Verteidigungs- und Wirtschaftskooperation mit der Europäischen Union zu vertiefen. Dem Bericht zufolge zielt Erdoğan darauf ab, seine persönliche Beziehung zu Trump zu nutzen, um neue Investitionen in die Türkei zu lenken.