Bombenalarm bei Gouverneurswahlen in New Jersey, USA

Während der Gouverneurswahl im US-Bundesstaat New Jersey wurden einige Wahllokale aufgrund von Bombendrohungen vorübergehend geschlossen.

İHA

Im US-Bundesstaat New Jersey sind die Bürger an die Wahlurnen gegangen, um einen neuen Gouverneur zu wählen. Während der laufenden Abstimmung zwischen der Kandidatin der Demokratischen Partei, Mikie Sherrill, und dem Kandidaten der Republikanischen Partei, Jack Ciattarelli, lösten zahlreiche per E-Mail eingegangene Bombendrohungen Panik aus.

In den Regionen Paterson, Bergen, Essex, Mercer, Middlesex, Monmouth, Ocean und Passaic, aus denen die Bombendrohungen gemeldet wurden, wurden einige Wahllokale vorübergehend geschlossen oder an andere Orte verlegt.

Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates erklärte, dass die Sicherheitskräfte "vorsichtshalber" eingegriffen hätten. In einer Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft von New Jersey hieß es: "Die Strafverfolgungsbehörden haben am frühen Morgen schnell auf die per E-Mail eingegangenen Drohungen reagiert. Alle notwendigen Schritte wurden unternommen, um die Sicherheit der Wahllokale zu gewährleisten."

Polizeieinheiten untersuchten alle betroffenen Zentren, was an einigen Stellen zu kurzzeitigen Unterbrechungen des Wahlvorgangs führte. Während einige Wahllokale wieder geöffnet wurden, wurden Wähler an anderen Standorten zu nahegelegenen Ausweichstellen geleitet.

ALS GEGENSTANDSLOS ERWIESEN

Die Polizei von Newark teilte mit, dass sie die Quelle der E-Mails mit den gefälschten Bombendrohungen untersuche. Eine Drohung in der Gotthard Street wurde als "gegenstandslos" eingestuft. Es wurde gemeldet, dass in Newark kein Wahllokal geschlossen blieb.

In Paterson wurden vor der Schule Nr. 10 umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Bürgermeister Andre Sayegh sagte: "Wir nehmen die Drohungen sehr ernst. Wir haben die Wahllokale umgehend evakuiert. Derzeit sind jedoch alle Zentren sicher und für Wähler zugänglich."

Im Mercer County erwies sich eine Bombendrohung gegen die Hedgepeth-Williams-Grundschule in der Gladstone Street gegen 05:00 Uhr morgens ebenfalls als gegenstandslos. Bei einer Durchsuchung mit Spürhunden wurden keine Sprengstoffe gefunden. Es wurde berichtet, dass die Ewing High School im selben Bezirk eine ähnliche Drohung erhalten hatte.

Nach den Sicherheitsoperationen, die den ganzen Tag über in ganz New Jersey andauerten, wurden viele Zentren wieder geöffnet. Das FBI und die Staatspolizei haben eine gemeinsame Untersuchung zu den Bombendrohungen eingeleitet. Wahlbehörden erklärten, dass die Vorfälle keine schwerwiegenden Auswirkungen auf den Wahlprozess hätten und die Wahlbeteiligung wie geplant fortgesetzt werde.