Bombenanschlag nach Geiseldrama in Pakistan: Bus mit Polizisten als Ziel
Die Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) hat sich zu einem Terroranschlag auf pakistanische Sicherheitskräfte bekannt. Nach Angaben pakistanischer Behörden kamen bei dem Angriff 5 Menschen ums Leben, 12 weitere wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
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In der pakistanischen Provinz Belutschistan kam es zu einer Explosion in der Nähe eines Busses, der Polizisten transportierte. Behördenangaben zufolge starben bei dem Vorfall 5 Menschen, 12 weitere wurden verletzt. Der örtliche Polizeibeamte Zafarullah Sumalani berichtete, dass sich die Explosion in der Region Naushki ereignete. Sumalani erklärte in einer Stellungnahme, dass sich die Detonation in unmittelbarer Nähe des Busses ereignete, der Sicherheitskräfte beförderte.
Der Sprecher der Regierung von Belutschistan, Shahid Rind, verurteilte den Angriff und erklärte, dass die Bemühungen zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region fortgesetzt würden. Ersten Erkenntnissen zufolge kamen 5 Menschen ums Leben, 12 Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. In ersten polizeilichen Ermittlungen wurde vermerkt, dass es sich bei der Explosion um einen Selbstmordanschlag handeln könnte.
GEISELDRAMA IN PAKISTAN
Bei einem bewaffneten Angriff auf einen Zug, der am 11. März von Quetta nach Peschawar unterwegs war, kamen 31 Menschen ums Leben, während 354 Personen durch eine Rettungsaktion befreit wurden. Die Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) bekannte sich zu dem Angriff. Das pakistanische Militär stufte den Vorfall als „Terroranschlag“ ein.
Bei dem Angriff der BLA auf den Personenzug namens Jaffar Express am 11. März wurden mehr als 400 Passagiere als Geiseln genommen. Es wurde angegeben, dass sich etwa 150 Sicherheitskräfte im Zug befanden. Die Militanten forderten von der pakistanischen Regierung einen Gefangenenaustausch, um die Geiseln freizulassen.
Das pakistanische Militär gab bekannt, dass die Geiseln bei einer Operation befreit wurden, die am frühen Mittwochmorgen begann. Während des Einsatzes seien 33 Militante getötet und 4 Soldaten getötet worden. Die Sicherheitskräfte teilten mit, dass bei dem bewaffneten Angriff 31 Menschen ihr Leben verloren und 354 Personen durch die durchgeführte Operation gerettet wurden.