Boot vor der Küste des Jemen gesunken: Mindestens 49 Migranten tot, 140 vermisst

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen gab bekannt, dass bei einem Bootsunglück vor der Küste des Gouvernements Schabwa im Südosten des Jemen am 10. Juni mindestens 49 irreguläre Migranten ums Leben gekommen sind.

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Die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen hat bekannt gegeben, dass bei einem Bootsunglück vor der Küste des Gouvernements Schabwa im Südosten des Jemen am 10. Juni mindestens 49 Migranten ums Leben gekommen sind.

IOM-Sprecher Mohammedali Abunajela gab eine schriftliche Erklärung zu dem Bootsunglück vor der jemenitischen Küste ab.

Abunajela erklärte: "Nach dem Kentern eines Bootes vor der Küste des Jemen sind mindestens 49 irreguläre Migranten gestorben und 140 Personen werden vermisst. Unter den Opfern dieser schrecklichen Tragödie befinden sich auch 31 Frauen und 6 Kinder."

Abunajela betonte, dass diese Tragödie die Bedeutung eines gemeinsamen Handelns unterstreiche, um dringende Lösungen für Migrationsprobleme zu finden und die Sicherheit irregulärer Migranten auf den Migrationsrouten zu gewährleisten, und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

Abunajela merkte an, dass sie entschlossen seien, die Überlebenden zu unterstützen und die Such- und Rettungsmaßnahmen in der Region zu verstärken.

Hadi Harma, der Bezirksgouverneur von Radum im Gouvernement Schabwa, hatte gestern erklärt, dass eine große Anzahl von Personen von Bord eines Bootes gefallen sei, das etwa 250 irreguläre Migranten aus Äthiopien transportierte, als es sich der Küste von Radum näherte.

Harma berichtete, dass die irregulären Migranten etwa eine Seemeile vor der Küste von Radum ins Wasser gefallen seien und dass 38 irreguläre Migranten, darunter 26 Frauen und 12 Männer, ums Leben gekommen seien.