Botschaft aus dem Iran zur Straße von Hormus: Solange Drohungen anhalten, wird es keine Einigung geben
Sepahnews, ein den Revolutionsgarden nahestehendes Medium, berichtete, dass es solange keine Einigung mit dem Oman über die Straße von Hormus geben werde, wie die militärischen Drohungen der USA andauern.
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Sepahnews, das Publikationsorgan der iranischen Revolutionsgarden, behauptete, dass der Hauptgrund für das Ausbleiben einer Einigung in den Gesprächen mit dem Oman über die Straße von Hormus die Einmischung und die militärischen Drohungen der USA seien.
In dem Bericht, der sich auf einen namentlich nicht genannten Beamten stützt, der über die Gespräche informiert sein soll, wurde erklärt, dass sich eine Einigung verzögern werde, solange die Drohungen der USA zu einem militärischen Angriff auf den Iran andauerten. Der Beamte sagte: „Solange die Einmischung der USA und die Drohung eines militärischen Angriffs auf den Iran fortbestehen, wird sich eine Einigung verzögern. Der Iran wird im Schatten von Drohungen keinerlei Abkommen schließen.“
In der ersten Phase der am 14. Juni unter Vermittlung Pakistans zwischen dem Iran und den USA erzielten Vereinbarung war vorgesehen, dass der Iran im Gegenzug für die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte durch die USA die Straße von Hormus öffnet und für einen Zeitraum von 60 Tagen keine Gebühren für die Durchfahrt durch diese strategische Wasserstraße erhebt.
Die Regierung in Teheran argumentierte jedoch, dass Washington die eingefrorenen Vermögenswerte nach der Vereinbarung nicht freigegeben habe und eine alternative Route für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus über omanische Hoheitsgewässer festgelegt habe. Der Iran wertete diese Schritte als Verstoß gegen die Vereinbarung.
In diesem Prozess wurde berichtet, dass der Iran die Durchfahrten durch die Meerenge einschränkte und einige Schiffe beschoss, die „versuchten, ohne Genehmigung zu passieren“. Trotz der Vereinbarung eskalierten die Spannungen zwischen den beiden Ländern am 8. Juli zu heftigen Zusammenstößen, die etwa zwei Wochen andauerten.
Die Gespräche zwischen dem Oman, der an die Straße von Hormus grenzt, und dem Iran waren wieder aufgenommen worden, um sichere Durchfahrtswege für Schiffe festzulegen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, hatte erklärt, dass bei den technischen und politischen Kontakten Fortschritte erzielt worden seien.