Botschaft von US-Abgeordnetem Issa zu S-400 und F-16
Der US-Abgeordnete Darrell Issa, der bei seinen Kontakten in Ankara mit Hakan Fidan und Erdoğan zusammentraf, deutete in der S-400-Frage auf die VAE-Formel hin und bezeichnete die F-16-Modernisierung als Priorität.
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Der US-Abgeordnete Darrell Issa äußerte sich nach seinen Kontakten in Ankara zu den Themen S-400, F-35 und F-16, die in den türkisch-amerikanischen Beziehungen eine zentrale Rolle spielen.
Issa traf in der Hauptstadt zunächst mit Außenminister Hakan Fidan zusammen und wurde anschließend von Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Präsidentenkomplex Beştepe empfangen. Der US-Politiker nahm später an einem Empfang in der Residenz der US-Botschaft anlässlich des 250. Jahrestages der Gründung der USA teil.
Im Gespräch mit der Zeitung Hürriyet erklärte Issa, dass die S-400-Frage zwischen den Parteien umfassend erörtert worden sei, und verwies dabei auf die Gespräche mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Issa sagte: „Wir haben dieses Thema sehr ausführlich besprochen. Die Kernfrage hierbei ist, wie dies umgesetzt werden kann. Wie Sie wissen, wurden Gespräche mit den VAE geführt. Vielleicht ist dies der beste Lösungsweg.“
Hinsichtlich der Sanktionen gegen die Türkei argumentierte Issa, dass sich der Ansatz in Washington geklärt habe. Der US-Abgeordnete erklärte: „Vom Präsidenten bis zur untersten Ebene ist bereits eine Entscheidung getroffen worden; es gibt keine Sanktionen gegen die Türkei.“
Auf die Frage nach einer Rückkehr der Türkei in das F-35-Programm antwortete Issa unter Hinweis auf den hohen Auftragsstau im Programm. Issa betonte, dass die Priorität in dieser Phase auf der Modernisierung der bestehenden F-16-Flotte liege, und bewertete dies wie folgt: „Die Modernisierung der vorhandenen Flugzeuge hat sowohl für die Türkei als auch für die USA hohe Priorität.“