Boykott gegen Trump in Europa gestartet: US-Produkte werden gekennzeichnet
Während die Europäische Union verschiedene Maßnahmen gegen die Handelspolitik von US-Präsident Trump ergreift, haben Supermärkte in Dänemark ein neues Kennzeichnungssystem eingeführt.
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Supermärkte in Dänemark haben begonnen, neben den Preisschildern einen „Einzelstern“ anzubringen, um Produkte zu kennzeichnen, die nicht aus den USA importiert wurden. Dieses System, das in großen Supermarktketten wie Føtex, Netto und Bilka angewendet wird, stößt in der Bevölkerung auf große Unterstützung.
In Deutschland bevorzugen 47 Prozent der Verbraucher den Kauf von EU-Waren, während 30 Prozent angeben, EU-Produkte zu bevorzugen. 11 Prozent der Befragten lehnen einen Boykott der USA ab. Es wird erwartet, dass sich diese Praxis auch in anderen Ländern der Europäischen Union ausbreiten wird.
Auf Social-Media-Plattformen nehmen Beiträge zu, die Verbraucher dazu aufrufen, lokale und europäische Produkte zu bevorzugen. Berichten der ausländischen Presse zufolge hat sich die Sichtweise auf die USA in Europa in letzter Zeit negativ verändert.
FRANZOSEN VERWEIGERN KONSUM AMERIKANISCHER PRODUKTE
In Frankreich wurde festgestellt, dass Bürger aus Protest gegen die Handelspolitik der US-Regierung den Konsum verschiedener amerikanischer Marken verweigern. Es wird berichtet, dass sich Boykottkampagnen gegen Produkte von Unternehmen wie Coca-Cola, McDonald's und Starbucks zunehmend ausweiten.
Öffentliche Meinungsumfragen haben ergeben, dass etwa 60 Prozent der Franzosen diese Aktion unterstützen. Ein Drittel der Teilnehmer gab an, sich persönlich an dem Boykott zu beteiligen.
Laut einem Bericht von France24 ist die Beteiligung an der Protestbewegung bei Bevölkerungsgruppen mit höherem Bildungsniveau und linker politischer Einstellung besonders stark ausgeprägt. Die von US-Präsident Trump auf französischen Wein erhobenen zusätzlichen Zölle gehören zu den Hauptgründen für den Unmut.