Boykott gegen US-Produkte in Kanada: Nachfrage sinkt rapide
In Kanada, wo Trump zusätzliche Zölle eingeführt hat, ist die Nachfrage nach US-Produkten deutlich zurückgegangen. Es wurde bekannt gegeben, dass der Anteil der aus den USA importierten Produkte auf unter 12 Prozent gesunken ist.
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Nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf kanadische Waren zu erheben, ist der Absatz amerikanischer Produkte in kanadischen Supermärkten erheblich eingebrochen. Michael Medline, CEO der Empire Company, stellte einen 'drastischen Rückgang' beim Marktanteil der aus den USA importierten Produkte fest.
Medline erklärte, dass der Anteil amerikanischer Produkte am Gesamtumsatz 'schnell abnehme'. Er betonte, dass sich die Kunden verstärkt kanadischen Produkten zuwenden, und gab an, dass der Verkaufsanteil der US-Produkte im Unternehmen auf unter 12 Prozent gefallen sei. Medline sagte: 'Unsere Kunden bevorzugen einheimische Produkte und äußern diesen Wunsch ganz klar.'
Medline wies darauf hin, dass die von den USA gegen Kanada verhängten Zölle auch die Lieferkette negativ beeinflussen, und äußerte sich wie folgt:
''Unsere Lieferanten, die in den USA produzieren, sind direkt von diesen Zöllen betroffen. Sie könnten versuchen, die gestiegenen Kosten auf die Preise umzulegen. Einige Lieferanten haben bereits begonnen, unsere Haltung in dieser Frage zu testen.''
Trump drohte damit, den zusätzlichen Zoll von 25 Prozent auf Kanada auf 50 Prozent zu erhöhen. Die US-Regierung teilte mit, dass diese Entscheidung 'vorerst' verschoben wurde.
ONTARIO DROHT USA MIT SANKTIONEN
Die USA hatten beschlossen, einen zusätzlichen Zoll von 25 Prozent auf Produkte aus Kanada und Mexiko zu erheben. Die Entscheidung trat am 4. März in Kraft. Trump kündigte später an, dass für Produkte im Rahmen des Abkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) bis zum 2. April keine Zölle erhoben würden. Die US-Regierung setzte zudem am 12. März zusätzliche Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft.
Doug Ford, Premierminister von Ontario, der bevölkerungsreichsten Provinz Kanadas, kündigte an, als Reaktion auf die US-Zölle einen Aufschlag von 25 Prozent auf Stromexporte zu erheben. Ford sagte: 'Wir zögern nicht, diesen Satz bei Bedarf zu erhöhen. Wir könnten sogar in Erwägung ziehen, den Strom komplett abzuschalten.' Der Premierminister von Ontario betonte, dass Trump für diesen Handelskrieg verantwortlich sei.
Das Weiße Haus warnte Kanada davor, dass die Pläne Ontarios, die Stromexporte in die USA zu stoppen, 'ernsthafte Konsequenzen' haben könnten. Die US-Regierung erklärte, dieser Schritt könne die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten.
Der Premierminister von Ontario, Doug Ford