Brisante Behauptung in israelischen Medien: Erdoğan hat uns angerufen
Der israelische Fernsehsender Kanal 12 behauptet, Präsident Recep Tayyip Erdoğan habe versucht, sich mit Israel bezüglich militärischer Operationen in Syrien abzustimmen. Vor dem Hintergrund dieser Behauptungen sorgten Erdoğans Äußerungen über Israel sowie die Einschätzungen des israelischen Außenministers zur Lage in Syrien für Aufmerksamkeit.
12punto
Der führende israelische Nachrichtensender Kanal 12 behauptet, dass Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan Kontakt zu israelischen Sicherheitskräften und dem Militär aufgenommen habe, um militärische Aktivitäten in Syrien zu koordinieren.
In dem Bericht wird zudem behauptet, dass Israel auf diese Anfrage bisher nicht reagiert habe.
Nach dieser Entwicklung betonte Präsident Erdoğan laut einem Bericht von ODATV in einer Erklärung am vergangenen Montag, dass Israel sich aus den besetzten Gebieten in Syrien zurückziehen müsse. Erdoğan erklärte: „Früher oder später wird sich Israel aus den Gebieten zurückziehen, die es unter Ausnutzung der Bedingungen in Syrien besetzt hat.“
STELLUNGNAHME AUS ISRAEL
Der israelische Außenminister Gideon Saar äußerte sich am Samstag in einem Interview mit der Zeitung The Jerusalem Post kritisch über das derzeitige Regime in Syrien sowie über die Gruppen in der Region Idlib. Saar sagte: „Das Regime in Damaskus ist im Grunde eine Bande – keine legitime Regierung. Andere Gebiete wie Idlib werden von islamistischen Gruppen mit extremen Ideologien kontrolliert. Damaskus mag von einer Bande regiert werden und Idlib von einer anderen, aber das bedeutet nicht Stabilität.“
Saar fügte hinzu, dass die Instabilität in Syrien die regionalen Strategien Israels direkt beeinflusse, und betonte: „Die Bande in Idlib ist keine umfassende Autorität; diese Gruppen haben eine extrem radikale Weltanschauung.“