Britanniens Premierminister Starmer telefonierte mit Irans Präsident Peseschkian
Der britische Premierminister Keir Starmer und der iranische Präsident Massud Peseschkian haben ein Telefonat geführt.
İHA
Während die Spannungen im Nahen Osten anhalten, haben westliche Staats- und Regierungschefs ihre diplomatischen Bemühungen verstärkt, um einen Angriff Irans auf Israel zu verhindern. Der britische Premierminister Keir Starmer und der iranische Präsident Massud Peseschkian führten ein etwa 30-minütiges Telefonat.
In einer Erklärung des britischen Premierministeramtes wurde mitgeteilt, dass Starmer gegenüber Peseschkian den Wunsch geäußert habe, dass der Iran keinen Angriff auf Israel verübe, und betont habe, dass ein Krieg in niemandes Interesse sei. In der Erklärung hieß es weiter, Starmer habe Peseschkian gegenüber seine tiefe Besorgnis über die Lage im Nahen Osten zum Ausdruck gebracht und alle Parteien dazu aufgerufen, zur Deeskalation beizutragen, um einen weiteren regionalen Konflikt zu verhindern.
Starmer habe in dem Gespräch zudem seine Entschlossenheit für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen, die Freilassung aller Geiseln und eine Aufstockung der humanitären Hilfe für Gaza unterstrichen, hieß es in der Erklärung, in der zudem betont wurde, dass Starmer die Notwendigkeit einer Konzentration auf diplomatische Verhandlungen hervorgehoben habe.
Die Staats- und Regierungschefs seien sich einig gewesen, dass ein konstruktiver Dialog zwischen den beiden Ländern im beiderseitigen Interesse liege, hieß es in der Erklärung weiter. Starmer habe Peseschkian jedoch mitgeteilt, dass ein Dialog zwischen den beiden Ländern nur dann vorangetrieben werden könne, wenn der Iran seine „destabilisierenden Aktivitäten“ – einschließlich der Drohungen gegen Einzelpersonen in Großbritannien – einstelle und aufhöre, die russische Invasion in der Ukraine zu unterstützen.