Britische Presse berichtet: Britischer Premierminister will 30.000 Soldaten in die Ukraine entsenden
Nach den gestrigen verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wird behauptet, dass Großbritannien plant, Truppen in die Region zu entsenden, um die Ukraine zu schützen. Berichten zufolge möchte Großbritannien eine 30.000 Mann starke Friedenstruppe in Kiew und Umgebung stationieren.
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Wie die britische Presse berichtet, hat der britische Premierminister Keir Starmer damit begonnen, Kontakte zu knüpfen, um in der kommenden Woche eine aus europäischen Soldaten bestehende Friedenstruppe von 30.000 Mann in die Ukraine zu entsenden. Es wurde festgehalten, dass Starmer, der sich mit europäischen Staats- und Regierungschefs berät, mit Selenskyj Gespräche über die Stationierung der Einheit geführt hat, die größtenteils aus britischen Soldaten bestehen soll.
Großbritannien, das behauptet, dass Russland die Ukraine auch in 'Zukunft' angreifen werde, hält die Stationierung von Truppen in Osteuropa angesichts eines möglichen Kriegsszenarios für notwendig. Britische Beamte, die Gespräche über militärische Zusammenarbeit mit Polen und den baltischen Staaten führen, nahmen auch an dem von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris organisierten Gipfel teil, bei dem die Themen 'Ukraine und Trump' erörtert wurden.
Der britische Premierminister Keir Starmer
Dem Bericht von The Telegraph zufolge wird Starmer Trump in der kommenden Woche seinen Plan vorlegen, eine Friedenstruppe aus 30.000 europäischen Soldaten in die Ukraine zu entsenden. In dem Bericht wurde unterstrichen, dass Starmer darauf abzielt, auch die USA in diesen Plan einzubeziehen. Trump hatte sich zuvor positiv zu Bemühungen zur Friedenssicherung in Europa geäußert.
Unterdessen äußerte sich Starmer auf seinem X-Account zur Haltung der USA gegenüber der Ukraine und der Europäischen Union (EU) wie folgt:
'Wir stehen vor einem Moment, der nur einmal in einer Generation vorkommt, was die kollektive Sicherheit unseres Kontinents betrifft. Es ist an der Zeit, dass wir alle einen Schritt nach vorne machen.'
Quellen der Zeitung zufolge wird Starmer zudem fordern, dass sich die USA verpflichten, 'angegriffenen Ländern' Kampfflugzeuge und Raketen zur Verfügung zu stellen, falls Russland ein zukünftiges Friedensabkommen verletzen sollte. Russland erklärte, dass die Anwesenheit von Soldaten aus NATO-Staaten in der Ukraine, selbst unter einer anderen Flagge, inakzeptabel sei.