Unterstützungsbotschaft des Bürgermeisters von Athen an İmamoğlu: 'Freund Ekrem, wir stehen an deiner Seite'

Die weltweiten Reaktionen auf die Inhaftierung des CHP-Präsidentschaftskandidaten und Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, halten an. Der Bürgermeister von Athen, Haris Doukas, kritisierte die Entscheidung zur Inhaftierung von İmamoğlu und 105 weiteren Personen. Doukas betonte, dass İmamoğlu einer der wichtigsten Rivalen Erdoğans sei, und bezeichnete die Entscheidung als demokratiewidrig.

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Doukas gab eine Erklärung zur Inhaftierung des Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, und 106 weiteren Personen ab. Doukas bezeichnete die Inhaftierung von İmamoğlu als Bedrohung für die Demokratie und wies darauf hin, dass İmamoğlu mit einem Stimmenanteil von 54 Prozent gewählt wurde. 

In einer über soziale Medien geteilten Nachricht schrieb Doukas: 'Freund Ekrem, wir stehen an deiner Seite.' Doukas betonte, dass İmamoğlu einer der wichtigsten politischen Rivalen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sei, und argumentierte, dass die Operation gegen einen gewählten Bürgermeister einen schweren Schlag gegen die Demokratie darstelle.

Doukas erklärte, er verfolge die Ereignisse in Istanbul mit Sorge und äußerte sich wie folgt:

''Freund Ekrem, wir stehen an deiner Seite. Ekrem İmamoğlu, der mit 54 Prozent der Stimmen der Istanbuler Bevölkerung gewählt wurde und einer der größten Rivalen von Präsident Erdoğan ist, wurde aufgrund schwerer Vorwürfe inhaftiert. Das jüngste der gegen ihn eingeleiteten Verfahren zielte darauf ab, sein Universitätsdiplom für ungültig zu erklären und ihn so an der Teilnahme am Präsidentschaftswettbewerb zu hindern. Die Inhaftierung eines gewählten Bürgermeisters ist ein schwerer Schlag gegen die Demokratie.''

Die Operation gegen İmamoğlu und sein Team fand weltweit ein breites Echo. Abgeordnete des Europäischen Parlaments bewerteten die Geschehnisse als Eingriff in demokratische Prozesse. Menschenrechtsorganisationen und Juristen behaupteten, dass der Druck auf demokratische Institutionen in der Türkei zunehme. In den internationalen Reaktionen wurde betont, dass die Inhaftierung eines demokratisch gewählten Bürgermeisters einen direkten Eingriff in den Volkswillen darstelle.