Büro des israelischen Premierministers: Von der Hamas vorgeschlagene Änderungen sind inakzeptabel
Israel hat erklärt, dass die von der Hamas vorgeschlagenen Änderungen am Katar-Vorschlag inakzeptabel seien.
İHA
Das Büro des israelischen Premierministers hat bekannt gegeben, dass die von der Hamas vorgeschlagenen Änderungen am Abkommen über einen Gefangenenaustausch und einen Waffenstillstand im Gazastreifen für Israel inakzeptabel seien. Zudem wurde mitgeteilt, dass am Sonntag Unterhändler nach Katar entsandt werden sollen.
In der vom Büro des israelischen Premierministers veröffentlichten Erklärung heißt es: „Die Änderungen, die die Hamas am Katar-Vorschlag vornehmen möchte, wurden uns gestern Abend übermittelt und sind für Israel inakzeptabel. Premierminister Benjamin Netanjahu hat im Rahmen einer Lagebeurteilung angewiesen, die Einladung zu indirekten Gesprächen anzunehmen und die Kontakte fortzusetzen, um unsere Geiseln auf der Grundlage des von Israel akzeptierten Katar-Vorschlags zurückzuholen.“ In der Erklärung wurde zudem hinzugefügt: „Das Verhandlungsteam wird morgen (Sonntag) aufbrechen, um an den Gesprächen in Katar teilzunehmen.“
Berichten israelischer Medien zufolge hat die Hamas drei grundlegende Änderungen am Abkommen vorgeschlagen. Den Berichten zufolge beinhalten diese Vorschläge, dass im Vertragstext explizit festgehalten werden soll, dass ein dauerhafter Waffenstillstand bis zum Erreichen eines Verhandlungsergebnisses fortbesteht, dass humanitäre Hilfe durch Mechanismen, die von den Vereinten Nationen und anderen internationalen Hilfsorganisationen unterstützt werden, vollständig wieder aufgenommen wird und dass sich die israelische Armee auf die Positionen zurückzieht, die sie vor dem Zusammenbruch des vorherigen Waffenstillstands im März innehatte.